Exoskelettale Neurorehabilitation

Forschungsprojekt HAL-Exoskelett

Roboter-Anzüge für querschnittgelähmte Patienten

Zukunftstechnik aus Japan: Die Gehhilfe von morgen ist intelligent. Sogenannte Exoskelette helfen Patienten nach Rückenmarksverletzungen beim Bewegungstraining. Die High-Tech-Roboter-Anzüge unterstützen und verstärken die Bewegung von Gliedmaßen. Gesteuert werden sie durch Nervenimpulse des Patienten, die von Sensoren auf der Haut erfasst und in Befehle für die Elektromotoren des Anzugs umgesetzt werden.

In Japan sind bereits 300 Exemplare des HAL-Exoskeletts in Anwendung. Vorreiter beim Einsatz der Anzüge in Europa ist das 2012 eröffnete Zentrum für Neurorobotales Bewegungstraining (ZNB) am BG Universitätsklinikum Bergmannsheil Bochum. Das Klinikum erforscht die Wirksamkeit der Anzüge erstmals außerhalb des Herstellerlandes. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass Muskelaufbau, Muskelleistung, Aktivitätsniveau und Mobilität der gelähmten Patienten durch den Roboter-Anzug gesteigert werden. Das lässt neue Reha-Angebote erwarten. Im ZNB profitieren Patienten schon jetzt von dieser innovativen Technik.

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