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Aktuelle Pressemitteilungen
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25.08.2010 Pressemitteilung Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Frankfurt am Main
BG Unfallklinik erhält Qualitätssiegel nach IQMP-Reha
Nach intensiver Vorbereitung und engagiertem Einsatz aller Mitarbeiter der Rehabilitation hat die BG Unfallklinik Frankfurt am Main die Erst-Zertifizierung ihres Qualitätsmanagementsystems nach IQMP-Reha erreicht und wurde mit dem Qualitätssiegel „Exzellente Qualität der Rehabilitation - EQR“ vom unabhängigen „Institut für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen“ (IQMG) ausgezeichnet. Auf die eintägige Zertifizierung der Auditoren der Zertifizierungsgesellschaft DIOcert GmbH waren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Reha-Abteilung der BGU Frankfurt am Main gut vorbereitet und alle standen ehrgeizig hinter dem Ziel, die Prüfung bestens zu meistern. Die intensive Arbeit in allen Bereichen der Rehabilitation hat sichgelohnt. IQMP-Reha ist ein reha-spezifisches Instrument zur Darstellung der Leistungsfähigkeit und des Qualitätsmanagements in der Rehabilitation. Dazu wurden alle Abläufe in den Rehabilitations-Abteilungen offen gelegt. In der Folge können Behandlungsprozesse im Sinne der Patientenorientierung und -sicherheit effizienter gestaltet werden. Das Zertifikat ist bis Oktober 2012 für alle stationären Einrichtungen unabhängig vom Träger Pflicht. Die BG Unfallklinik Frankfurt am Main wurde als erste BG Klinik mit dem Qualitätssiegel ausgezeichnet.
Pressekontakt: Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik (BGU) Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Rita Krötz Tel.: 069 / 475-1534 Fax.: 069 / 475-2292 E-Mail: pressestelle@bgu-frankfurt.de Internet: www.bgu-frankfurt.de
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24.06.2010 Pressemitteilung Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Frankfurt am Main
Wartezeiten angenehm überbrücken
BG Sprechstunde setzt runde 10cm große Patienten-Pager ein.
Wartezeiten gehören in so gut wie allen Praxen und in Krankenhäusern zum Alltag. Patienten und Patientinnen der BG-Sprechstunde an der BG Unfallklinik Frankfurt am Main können diese Wartezeit ab sofort, zum Beispiel mit einem Aufenthalt im Klinik-Cafe, überbrücken.
Mitte Juni führte die Abteilung den so genannten Patienten-Pager, auch Patientenruf genannt, ein. Dieser Patientenruf mit einer Reichweite von 1000 Metern erlaubt es dem Patienten, sich im Umfeld des Warteraums, wie etwa dem Klinik-Cafe oder dem Klinikgarten aufzuhalten. „Dazu erhalten die Patienten einen nummerierten Patienten-Pager von uns. Ist der Patient bald an der Reihe, drückt einer von uns die Nummer des Patientenrufs an der Sendestation“, erklärt Suzanne Sichert, Mitarbeiterin der Abteilung BG-Sprechstunde. Der Pager meldet sich dann mittels UKW-Funk, indem er leuchtet und vibriert bei dem angewählten Patienten. Die Pager-Lösung ist anmeldefrei und kostenlos für den Empfänger und den Sender. Mit ca. 10 cm Durchmesser ist er kompakt und passt auch gut in kleine Taschen. „Wir raten den Patienten den Pager im Auge zu behalten, denn nicht jeder spürt die Vibration in der Tasche“, ergänzt Sichert. Die insgesamt 10 Pager sind mit Akkus betrieben die jeweils ca. 8 Stunden durchhalten, bevor Sie wieder an die Ladestation müssen.
Pressekontakt: Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik (BGU) Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Rita Krötz Tel.: 069 / 475-1534 Fax.: 069 / 475-2298 E-Mail: pressestelle@bgu-frankfurt.de Internet: www.bgu-frankfurt.de
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19.05.2010 Pressemitteilung Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Tübingen
BG Unfallklinik macht digitale Röntgenbilder
Seit Anfang des Jahres werden in der radiologischen Abteilung der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Tübingen (BGU) sämtliche Röntgenuntersuchungen digital durchgeführt. Kürzere Wartezeiten für die Patienten und geringere Kosten für die Klinik sind nur zwei der zahlreichen positiven Effekte dieser Umstellung.
In einem Zeitraum von zwei Jahren hat die BG Unfallklinik Tübingen ihre Abteilung für radiologische Diagnostik auf den neuesten technischen Stand gebracht. Die Kosten des Gesamtprojekts belaufen sich auf rund 4 Millionen Euro. Mit den notwendigen Umbaumaßnahmen wurde im Jahr 2008 begonnen. Im selben Jahr wurden neue digitale Röntgengeräte angeschafft und die soft- und hardwaretechnischen Voraussetzungen im Bereich der Computertechnologie bereitgestellt. Die ersten digitalen Röntgenaufnahmen in der BGU wurden im Herbst 2009 gemacht.
„Digitale Röntgenbilder werden, wie herkömmliche Röntgenaufnahmen auch, mittels Röntgenstrahlung hergestellt. Die Strahlen treffen jedoch nicht mehr auf eine Filmfolie, sondern auf eine spezielle Röntgenspeicherfolie, deren Bilder ausgelesen und gespeichert werden“, erklärt Prof. Kuno Weise, Ärztlicher Direktor der BGU und ordentlicher Professor für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie an der Eberhard Karls Universität Tübingen. „Von der EDV-basierten Anforderung der Bilder, über die digitale Aufnahmetechnik und die anschließende ärztliche Befundung mittels computerbasierter Spracherkennung bis hin zur Archivierung der Aufnahmen ist der gesamte Ablauf unserer Radiologie digitalisiert.“
Für die Patienten
Die Patienten der BGU profitieren in vielfältiger Art von der neuen Röntgentechnik. „Dank der digitalen Aufnahmetechnik ist in bestimmten Fällen eine differenziertere Befundung der Bilder möglich, da wir an den Workstations einzelne Areale der Aufnahmen je nach medizinischer Fragestellung entsprechend nachbearbeiten können“, erklärt Prof. Claus D. Claussen, Chefarzt der Abteilung für Radiologische Diagnostik der BGU und Ärztlicher Direktor der Radiologischen Klinik am Universitätsklinikum Tübingen. „Dies ist mit der konventionellen Röntgentechnik bisher so nicht möglich gewesen.“ Durch die digitale Nachbearbeitung kommt es auch seltener zu belichtungstechnisch bedingten Wiederholungsaufnahmen. Leonie Wellhäusser, leitende Radiologie-Assistentin der BGU, erläutert: „Dies bedeutet eine geringere Strahlenbelastung für den Patienten sowie eine Beschleunigung des Behandlungsablaufs. Wartezeiten wegen nicht sofort verfügbarer Röntgentüten mit älteren Aufnahmen entfallen zukünftig vollständig.“ Ein weiterer Vorteil für die Patienten ist die technische Anbindung der BGU Radiologie an das Universitätsklinikum Tübingen. „Mittels sogenannter Teleradiologie können wir digitale Röntgenaufnahmen mit dem Universitätsklinikum austauschen. Hierdurch wird der Behandlungsablauf wesentlich unterstützt und Mehrfachaufnahmen vermieden“, erklärt Prof. Claussen.
Röntgenbilder jederzeit verfügbar
Die neuen digitalen Röntgenaufnahmen der BGU sind jederzeit verfügbar und können zeitgleich von mehreren Ärzten parallel an unterschiedlichen Stellen der Klinik an den Monitoren des zentralen EDV-Systems betrachtet werden. „Die Röntgenbilder sind dank der digitalen Archivierung in unserem Computersystem rund um die Uhr abrufbar. Suche und Transport von Röntgenaufnahmen entfallen komplett. Die Mediziner können die Bilder an jedem Bildschirm unseres Klinik-EDV-Systems betrachten“, erklärt Leonie Wellhäusser. „Die zeitaufwendige Archivierung und Verwaltung der Röntgenbilder, wie wir sie bisher vornehmen mussten, entfällt bei den neuen digitalen Aufnahmen vollständig.“ Durch die Digitalisierung der Radiologie erwartet die BGU jährliche Einsparungen bei Röntgenfilm-und Entwicklungskosten von rund 130.000 €. Pro Jahr werden in der BGU ca. 100.000 Röntgenaufnahmen angefertigt.
Digitales Krankenhaus
Die digitale Radiologie der BGU wird mit dem Radiologie-Informations-System (RIS) der Krankenhaussoftware „Orbis“ der Firma Agfa HealthCare betrieben. Zur elektronischen Archivierung der Röntgenaufnahmen wird das Picture Archiving and Communication System (PACS) „Impax“, ebenfalls von Agfa, verwendet. „Aus Sicht der elektronischen Informations-Technologie (IT) ist die Umstellung auf das digitale Röntgen ein weiterer wichtiger Schritt zur vollständigen digitalen Abbildung unserer Behandlungs- und Organisationsabläufe“, erklärt Gottfried Schanz, Leiter der IT-Abteilung der BGU und einer der Koordinatoren des Großprojekts zur Umstellung auf die digitale Röntgentechnik. „Unser Fernziel ist die vollständige digitale Patientenakte und die optimale IT-technische Unterstützung sämtlicher hierfür geeigneter Prozesse im Krankenhaus.“ Weitere Meilensteine auf dem Weg dorthin sind u. a. der weitere Ausbau der Teleradiologie mit kooperierenden Gesundheitseinrichtungen sowie die Ausstattung sämtlicher Pflegestationen der BGU mit Wlan-Empfang. Schanz: „In naher Zukunft können Ärzte und Pflegepersonal der BGU am Patientenbett schnurlos auf unser computerbasiertes Krankenhaus-Informations-System und alle darin enthaltenen Daten zugreifen.“
Sicherheit wird groß geschrieben
„Um eine hohe Ausfallsicherheit der Computersysteme zu gewährleisten, betreiben wir in der BGU zwei räumlich voneinander getrennte Rechenzentren“, erklärt Uwe Failenschmid, stellvertretender IT-Leiter der BGU. „Beide Systeme werden laufend gespiegelt. Sollte ein System ausfallen, übernimmt das andere alle wichtigen Funktionen. Somit kann reibungslos weitergearbeitet werden.“
Pressekontakt:
Sven Sender Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Schnarrenbergstr. 95 72076 Tübingen Telefon: 07071 / 606 1607 Fax: 07071 / 606 1602 Email: ssender@bgu-tuebingen.de
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Berlin, den 19.04.2010
Transparent, valide und aussagekräftig
Online-Start für die Initiative Qualitätsmedizin (IQM) Die Berufsgenossenschaftlichen Kliniken (VBGK) veröffentlichen zukünftig regelmäßig umfangreiche Informationen über die Behandlungsqualität in Deutschlands Unfallkrankenhäusern im Internet.
Dazu haben die BG-Kliniken sich im Rahmen der Initiative Qualitätsmedizin (IQM) mit dreizehn führenden kommunalen, konfessionellen und privaten Krankenhausträgern und mehreren Universitätsklinken aus dem gesamten Bundesgebiet zusammengeschlossen, um gemeinsam für eine kontinuierliche Verbesserung und Sicherung bester Qualität in der Medizin zu sorgen.
Die aktuell 122 Mitglieder von IQM mit jährlich rund 1,7 Mio. stationären und über 4 Mio. ambulanten Patienten setzen bei Transparenz und Aussagekraft ihres Qualitätsmanagements neue Maßstäbe. Sie erfüllen nicht nur den gesetzlich geforderten Mindeststandard, sondern gehen im Interesse bester Medizin und größtmöglicher Patientensicherheit deutlich darüber hinaus. „Krankenhausleistungen werden durch IQM qualitativ vergleichbar – die Initiative bietet Patienten, Angehörigen und einweisenden Ärzten valide und aussagekräftige Informationen über die tatsächliche Qualität medizinischer Behandlung in ihrer Nähe", so Prof. Dr. Axel Ekkernkamp, Mitbegründer von IQM und Geschäftsführer des Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhauses Berlin.
Die Qualitätsergebnisse basieren auf der Messung von Routinedaten mittels relevanter Qualitätsindikatoren, sind daher überprüfbar und bleiben manipulationssicher. Sie beinhalten sämtliche behandelten Fälle und weisen Sterblichkeits- und Komplikationsraten ebenso aus wie für die Beurteilung relevante Mengeninformationen und Behandlungstechniken.
Neben der Qualitätsmessung und deren zeitnaher Veröffentlichung ist für die Mitglieder von IQM das aktive Qualitätsmanagement durch sogenannte Peer Reviews verbindlich. Dabei werden im Rahmen systematischer Begehungen vor Ort Abläufe durch interne und externe Fachkräfte überprüft, um im kollegialen Austausch eine kontinuierliche Verbesserung von Behandlungsergebnissen zu erzielen. Axel Ekkernkamp: „IQM wird perspektivisch über die transparente Qualitätsmessung hinaus wichtige Impulse für die Qualitätssicherung der Medizin in deutschen Krankenhäusern und im ambulanten Sektor setzen."
Die Bundesärztekammer und die Ärztekammer Berlin unterstützen Deutschlands erste trägerübergreifende Initiative klinischer Qualitätssicherung im Rahmen von extern begleiteten Peer Reviews als Kooperationspartner.
Die aktuellen Qualitätsdaten aller IQM-Kliniken finden sich ab dem 19.04.2010 auf der Website: www.initiative-qualitaetsmedizin.de
IQM ist ein Zusammenschluss aus vierzehn führenden Krankenhausträgern: Die Vereinigung Berufsgenossenschaftlicher Kliniken, die HELIOS Kliniken GmbH, die Johanniter GmbH Gemeinnützige Gesellschaft für soziale Einrichtungen, die Medizinische Hochschule Hannover (MHH), die MTG Malteser Trägergesellschaft gGmbH, die SRH Kliniken GmbH, das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden an der TU Dresden und das Universitätsspital Basel gründeten im Jahre 2008 die Initiative. Die Charité-Universitätsmedizin Berlin, die Damp Holding AG, die Gesundheit Nordhessen Holding AG, die Klinikum Saarbrücken gGmbH, die Klinikum St. Elisabeth Straubing GmbH und die Ludwig-Maximilians-Universität München sind 2009 als weitere Mitglieder dazugekommen.
IQM ist für jeden Klinikträger offen, damit möglichst viele Patienten von Qualitätsmedizin profitieren können.
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01.03.2010 Pressemitteilung Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Tübingen
Ergotherapie im neuen Therapiezentrum der BGU
Zum Jahreswechsel hat die Abteilung für Ergotherapie der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Tübingen (BGU) ihre neuen Räume im Therapiezentrum der Klinik in Betrieb genommen. Am neuen Standort werden die arbeitsplatzspezifischen Trainingsmöglichkeiten für Patienten der gesetzlichen Unfallversicherung weiter ausgebaut.
„Hell, freundlich und funktionell sehr gut ausgestattet“, so beschreibt Ulrike Römer, leitende Ergotherapeutin der BGU, ihre neue Arbeitsstätte. Auf rund 600 qm behandeln Ulrike Römer und ihre 12 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Patienten der Unfallchirurgie, der Hand- und Plastischen Chirurgie sowie der Abteilung für Querschnittgelähmte. In drei der insgesamt zwölf neuen Therapieräume wird im Rahmen der Berufsgenossenschaftlichen Stationären Weiterbehandlung (BGSW) arbeitsplatzbezogenes Training für Rehabilitationspatienten der gesetzlichen Unfallversicherung durchgeführt. „Mit unserem neuen Über-Kopf-Arbeitsplatz können wir viele der im Berufsalltag vorkommenden Über-Kopf-Situationen realistisch simulieren“, erklärt Ulrike Römer. An einer so genannten Geschicklichkeitswand können u. a. feinmechanische Tätigkeiten realitätsnah geübt werden. Ein Schwerlastregal, ausgelegt für die Aufnahme großer Gewichte, ermöglicht die Simulation von Lager- und Logistiktätigkeiten. An drei speziell bestückten Wänden werden die Patienten zukünftig Elektro-, Maler- und Fließarbeiten trainieren können.
In den Schauvitrinen am Eingang der Abteilung ist eine kleine Auswahl der therapeutischen Spezialschienen zu sehen, die die Ergotherapeuten der BGU für Patienten mit Handverletzungen individuell anfertigen. Ebenso werden hier Hilfsmittel für Patienten mit einer hohen Querschnittlähmung hergestellt, bei denen die Greiffunktion der Hand eingeschränkt ist. „Mit speziellen Griffen und Halterungen, z.B. für den Rasierapparat oder den Telefonhörer, kann der hoch querschnittgelähmte Patient diese Apparate trotz seiner Behinderung weiterhin selbständig bedienen“, erläutert Ulrike Römer. Drei Therapieräume sind für Einzelbehandlungen konzipiert. „Dies ist eine deutliche Verbesserung gegenüber über unserer bisherigen Situation“, sagt Ulrike Römer. „Patienten, mit denen wir Computer- oder Hirnleistungstraining machen, wissen die Ruhe in der Einzelbehandlung sehr zu schätzen.“ Die Einzelbehandlungsräume werden auch zur Befunderhebung und zur Spiegeltherapie bei Patienten genutzt, die z.B. nach dem unfallbedingten Verlust eines Armes oder Beines unter so genannten Phantomschmerzen leiden.
Neben den Einzelbehandlungsräumen verfügt die Abteilung auch über großzügige Räume zur Gruppenbehandlung, ein Übungsbad und eine höhenverstellbare Übungsküche. „Der neue Herd unserer Übungsküche befindet sich für einen Rollstuhlfahrer auf Brusthöhe. Dass sich die Tür des Backofens zur Seite öffnen lässt, ist sehr wichtig für das gefahrenfreie Arbeiten mit heißen Backgut vom Rollstuhl aus“, demonstriert Ulrike Römer. Direkt unterhalb des Herds wurde eine ausziehbare Platte zum Abstellen von heißem Kochgut installiert. Römer: „Dies ist eine große Erleichterung für einen Rollstuhlfahrer, der seine Hände nicht nur zum Halten und Tragen, sondern auch zum Manövrieren seines Rollstuhls benötigt.“
Mit dem Einzug der Abteilung für Ergotherapie in das neue Therapiezentrum der BGU wurde das Konzept der räumlichen Bündelung aller physio- und ergotherapeutischen Angebote der Klinik termingerecht umgesetzt. Der Trainingsgerätepark des medizinischen Aufbautrainings und das Bewegungsbad der Klinik wurden ebenfalls in das neue Raumkonzept integriert. Das therapeutische Leistungsangebot im stationären Bereich richtet sich an alle Patienten der BGU. Die ambulanten Therapieangebote sind vorwiegend für Patienten der gesetzlichen Unfallversicherung konzipiert. In der Abteilung für Ergotherapie der BGU werden pro Jahr rund 25 000 Behandlungen durchgeführt.
Pressekontakt:
Sven Sender Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Schnarrenbergstr. 95 72076 Tübingen Telefon: 07071 / 606 1607 Fax: 07071 / 606 1602 Email: ssender@bgu-tuebingen.de
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| 03. September 2010 | 00:42 Uhr |
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