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Initiative Qualitätsmedizin

IQM ist die erste trägerübergreifende Initiative zur medizinischen Qualitätssicherung in Deutschland. Alle IQM-Kliniken verfolgen ein gemeinsames Ziel: die kontinuierliche Verbesserung und Sicherung von Qualität in der Medizin. Die Mitglieder von IQM setzen bei Transparenz und Aussagekraft ihres Qualitätsmanagements Maßstäbe. Sie erfüllen nicht nur den gesetzlich geforderten Mindeststandard, sondern gehen im Interesse bester Medizin und größtmöglicher Patientensicherheit deutlich darüber hinaus. Dies beinhaltet auch die regelmäßige Information der Öffentlichkeit zur Qualität der medizinischen Behandlung in den beteiligten Kliniken.

Krankenhausleistungen werden durch IQM qualitativ vergleichbar. Die Qualitätsergebnisse basieren auf der Messung von Routinedaten mittels relevanter Qualitätsindikatoren, sind daher überprüfbar und bleiben manipulationssicher. Sie beinhalten sämtliche behandelten Fälle und weisen Sterblichkeits- und Komplikationsraten sowie für die Beurteilung relevante Mengeninformationen und Behandlungstechniken aus.

Neben der Qualitätsmessung auf Basis von Routinedaten und deren zeitnaher Veröffentlichung ist für die Mitglieder von IQM das aktive Qualitätsmanagement durch sogenannte Peer Reviews verbindlich. Dabei werden im Rahmen systematischer Begehungen vor Ort Abläufe durch interne und externe Fachkräfte überprüft, um im kollegialen Austausch eine kontinuierliche Verbesserung von Behandlungsergebnissen zu erzielen.

IQM ist ein Zusammenschluss aus vierzehn führenden Krankenhausträgern: Die Vereinigung Berufsgenossenschaftlicher Kliniken, die HELIOS Kliniken GmbH, die Johanniter GmbH Gemeinnützige Gesellschaft für soziale Einrichtungen, die Medizinische Hochschule Hannover (MHH), die MTG Malteser Trägergesellschaft gGmbH, die SRH Kliniken GmbH, das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden an der TU Dresden und das Universitätsspital Basel gründeten im Jahre 2008 die Initiative. Die Charité-Universitätsmedizin Berlin, die Damp Holding AG, die Gesundheit Nordhessen Holding AG, die Klinikum Saarbrücken gGmbH, die Klinikum St. Elisabeth Straubing GmbH und die Ludwig-Maximilians-Universität München sind 2009 als weitere Mitglieder dazugekommen.

Die IQM-Ergebnisse der einzelnen Berufsgenossenschaftlichen Kliniken finden Sie bei Klick auf die hier aufgeführten Links:
 
BG Unfallkrankenhaus Hamburg
 
Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil Bochum
 
BG Unfallklinik Duisburg
 
BG Unfallklinik Frankfurt
 
BG Unfallklinik Tübingen
 
BG Unfallklinik Murnau
 
BG Unfallklinik Ludwigshafen
 
Unfallkrankenhaus Berlin
 
BG-Kliniken Bergmannstrost Halle
 
Die aktuellen Qualitätsdaten aller IQM-Kliniken befinden sich auf der Website
www.initiative-qualitaetsmedizin.de.
 
 

Hohes Qualitätsniveau - weniger Kosten

Patienten messen die Qualität eines Krankenhauses am Behandlungsergebnis und an ihren gesundheitlichen Fortschritten. Die permanente Umsetzung des medizinischen Fortschritts setzen sie voraus. Dagegen verlangen Politik und Gesellschaft, dass die Kosten nicht entsprechend steigen. Die Berufsgenossenschaftlichen Kliniken sehen sich diesen Herausforderungen gewachsen. mehr...
 
 

Zertifizierte Transparenz

Mit dem Zertifizierungsverfahren „Kooperation für Transparenz und Qualität im  Gesundheitswesen“ (KTQ) steht den Krankenhäusern ein Instrument zur Verfügung, mit dem sie die Qualität ihrer Leistungen nach außen transparent darstellen können.
Mehrere Berufsgenossenschaftliche Kliniken haben sich diesem Zertifizierungverfahren unterzogen. Von den Zertifizierern wurde vor allem die hohe Patientenorientierung, die berufsübergreifende Zusammenarbeit im Umgang mit Patienten sowie der Betrieb von komplexen Krankenhausinformationssystemen hervorgehoben.
 
 

Wirtschaft und Finanzierung

Wie im öffentlichen Krankenhausbereich üblich ist auch bei den Berufsgenossenschaftlichen Kliniken ein duales Finanzierungssystem realisiert. Da die Berufsgenossenschaftlichen Kliniken in der Regel (mit der Ausnahme des ukb in Berlin) keine öffentlichen Investitionsmittel in Anspruch nehmen, übernimmt die Investitionskostenfinanzierung zumindest teilweise die Gemeinschaft der gewerblichen Berufsgenossenschaften über ihren Gemeinschaftsfond.
Die Finanzierung des laufenden Betriebes unterscheidet sich bei den  Berufsgenossen- schaftlichen Kliniken von anderen Krankenhäusern. mehr...
 
09. September 2010 | 19:55 Uhr

Vereinigung
Berufsgenossenschaftlicher
Kliniken

Bergedorfer Strasse 10
21033 Hamburg
Tel.: 040 / 7306-1336
Fax: 040 / 7306-1706
info@bg-kliniken.de
www.bg-kliniken.de
 
 
Umsatzerlöse 2009 der Berufsgenossenschaftlichen Kliniken: über 913 Millionen Euro.
 
Anzahl der Mitarbeiter2009
Vollkräfte8.624
davon ärztlicher Dienst1.328
davon Pflegedienst (ohne Funktionsdienst)2.943
davon Physikalische Therapie und Rehabilitation690
 
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