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Prof. Dr. med. Adrien Daigeler neuer Direktor der Klinik für Hand-, Plastische, Rekonstruktive und Verbrennungschirurgie

Prof. Dr. Adrien Daigeler (42) wird der neue Direktor der Klinik für Hand-, Plastische, Rekonstruktive und Verbrennungschirurgie an der Tübinger BG Klinik. Zum 1. April 2017 wird er die Nachfolge von Prof. Dr. Hans-Eberhard Schaller antreten, der altersbedingt aus dem Amt scheidet. Prof. Daigeler wird wie sein Vorgänger die Professur für Hand-, Plastische und Verbrennungschirurgie an der Eberhard Karls Universität Tübingen übernehmen.

Die BG Kliniken Ludwigshafen und Tübingen gGmbH, Träger der gleichnamigen Unfallkliniken in Tübingen und Ludwigshafen, und die Berufungskommission der Eberhard Karls Universität haben Prof. Dr. Adrien Daigeler gemeinsam aus einem hochkarätigen Bewerberfeld als neuen Direktor der Klinik für Hand-, Plastische, Re-konstruktive und Verbrennungschirurgie ausgewählt. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden Württemberg hat ihn auf den zugehörigen Lehrstuhl berufen.

„Prof. Daigeler verfügt über große Kompetenz in allen Bereichen der modernen Plastischen Chirurgie. Seine medizinischen und wissenschaftlichen Fähigkeiten sind national und international anerkannt. Darüber hinaus verfügt er über umfangreiche Erfahrung mit dem besonderen Behandlungsauftrag der BG-Kliniken. Er ist ein Fachmann für das berufsgenossenschaftliche Heilverfahren und kennt die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung bestens“, erläutert Fabian Ritter, Geschäftsführer der BG Kliniken Ludwigshafen und Tübingen gGmbH. „Als Leitender Oberarzt der Klinik für Plastische Chirurgie und Schwerbrandverletzte am BG-Uniklinikum in Bochum sowie als Geschäftsführender Oberarzt der Klinik für Hand-, Plastische und Rekonstruktive Chirurgie der BG Klinik Ludwigshafen hat er eindrucksvoll bewiesen, dass er als Führungspersönlichkeit in der Lage ist, die mit der Leitung einer modernen Klinik verbundenen Aufgaben erfolgreich zu lösen.“

Prof. Daigeler schätzt an der BG Klinik Tübingen unter anderem „die Möglichkeit, das gesamte Spektrum der plastischen Chirurgie anzubieten - von der Handchirurgie bis zur rekonstruktiven und Verbrennungschirurgie und auch der ästhetischen Chirurgie.“ Die hervorragende Infrastruktur der BG Kliniken sei in Deutschland einzigartig. „Sie ermöglicht die sektorenübergreifende Versorgung der Patienten vom Unfall, über die Rehabilitation bis hin zur Wiedereingliederung in Alltag und Beruf“, betont Prof. Daigeler. Ein weiterer Vorzug Tübingens sei die Möglichkeit, wissenschaftlich zu arbeiten. Die klinischen und wissenschaftlichen Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Fachdisziplinen der Eberhard Karls Universität Tübingen seien von außerordentlicher Wichtigkeit.

Die Schwerpunkte seiner klinischen Tätigkeit sieht Prof. Daigeler in der Rekonstruktiven Chirurgie, der Hand- und der Tumorchirurgie. „Es gilt, eigene Fachkompetenz in Kooperation mit den anderen Fachdisziplinen der Universität für jeden einzelnen Patienten, jede einzelne Patientin so zum Einsatz zu bringen, dass die bestmögliche Therapie garantiert ist“, erklärt Prof. Daigeler. „Der Arzt ist hier keineswegs Dienst-leister und der Patient Kunde, vielmehr muss die Therapie durch Empathie und maximale Leistungsbereitschaft von Seiten des Arztes und gegenseitiges Vertrauen getragen werden.“

Mit den anderen Fachdisziplinen der Universität Tübingen soll nicht nur klinisch, sondern auch wissenschaftlich eng zusammengearbeitet werden. „So können Kompetenzen synergistisch genutzt werden, um dem Anspruch der Spitzenmedizin auch in Zukunft gerecht zu werden“, legt Prof. Daigeler dar. „Mit dem Südwestdeutschen Tumorzentrum sollen die Untersuchungen zur Verbesserung der Therapie von Weichteilsarkomen fortgeführt werden. Gleiches gilt für die Zusammenarbeit mit dem Brustzentrum der Uni-Frauenklinik.“ Im Rahmen des berufsgenossenschaftlichen Auftrages liegen weitere Forschungsschwerpunkte auf Wund- und Knochenheilung sowie der Züchtung menschlichen Gewebes.

Seine knapp bemessene Freizeit verbringt der gebürtige Würzburger gerne mit seiner Familie und sportlichen Aktivitäten. „Die Stadt Tübingen und das Umland mit Fachwerkhäusern, dem Neckar, Hügeln, Wald- und Landwirtschaft sind außergewöhnlich schön, so dass man sich hier nicht nur beruflich sehr wohl fühlen kann“, meint Prof. Daigeler.

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