FAQ - Häufig gestellte Fragen

FAQ

Häufig gestellte Fragen

 Wer gehört zu den BG Kliniken?

Die BG Kliniken bestehen aus neun berufsgenossenschaftlichen Akutkliniken, zwei Kliniken für Berufskrankheiten und zwei Unfallbehandlungsstellen im gesamten Bundesgebiet.

 Was unterscheidet die BG Kliniken von anderen Klinikgruppen?

Die BG Kliniken arbeiten gemeinnützig und sektorübergreifend, das heißt sie begleiten ihre Patienten über die Entlassung hinaus bis zur Rückkehr ins Berufs- und Privatleben. Außerdem werden die BG Kliniken gemeinsam von versicherten Arbeitnehmern und Arbeitgebern verwaltet, um jederzeit die Grundsätze der gesetzlichen Unfallversicherung zu erhalten: die vollständige Rehabilitation von unfallverletzten und berufserkrankten Menschen mit allen geeigneten Mitteln.

 Welche Leistungsangebote bieten die BG Kliniken ihren Patienten?

Hauptaufgabe der BG Kliniken ist die Behandlung und Wiederherstellung von schwer verletzten Unfallopfern und Menschen mit Berufskrankheiten. Deshalb verfügen sie über besondere Expertise in allen Fachbereichen der Chirurgie und Rehabilitation. In der Therapie von Hand-, Brand- und Rückenmarksverletzungen sowie der Versorgung von schweren Schädel-Hirn-Verletzungen und Polytraumen belegen die Kliniken international eine Spitzenposition. Zudem sind die neun Akutkliniken so genannte „Krankenhäuser der Maximalversorgung“ in ihrer Region. Sie können daher auch zahlreiche andere Krankheiten und Verletzungen kompetent behandeln.

 Werden in den BG Kliniken nur gesetzlich unfallversicherte Patienten behandelt?

Nein, die BG Kliniken versorgen und behandeln jeden Patienten; die Krankenversicherung spielt dabei keine Rolle. Als überregionale Traumazentren besitzen sie einen Versorgungsauftrag für die gesamte Bevölkerung.

 Was ist die gesetzliche Unfallversicherung?

Die gesetzliche Unfallversicherung ist Teil der Sozialversicherung in Deutschland. Zu dieser gehören außerdem die Kranken-, Renten-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung. Zweck der gesetzlichen Unfallversicherung ist der Schutz von über 76 Millionen Versicherten vor Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und den Folgen. Über die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen ist jedes Unternehmen in Deutschland automatisch Mitglied dieser Pflichtversicherung.

 Nach welchen Grundsätzen arbeitet die gesetzliche Unfallversicherung?

Bei einem Arbeitsunfall oder einer Berufserkrankung sorgt die gesetzliche Unfallversicherung „mit allen geeigneten Mitteln“ und nach dem Prinzip „Reha vor Rente“ für eine möglichst vollständige gesundheitliche, soziale und berufliche Rehabilitation der Versicherten, für ihre finanzielle Entschädigung und – wenn nötig – eine lebenslange Nachsorge.

 Warum verfügt die gesetzliche Unfallversicherung über eigene Kliniken?

Die wichtigste Grundlage erfolgreicher Rehabilitation ist eine hohe medizinische Versorgungsqualität. Deshalb betreibt die gesetzliche Unfallversicherung in ganz Deutschland medizinische Spezialeinrichtungen mit besonderer Kompetenz in der Versorgung von Unfallopfern und Menschen mit Berufskrankheiten, die berufsgenossenschaftlichen Kliniken (BG Kliniken).

 Welche weiteren Ziele haben die BG Kliniken?

Mit über 12.500 Mitarbeitern und jährlich fast 550.000 Patienten sind die BG Kliniken eine der größten Klinikgruppen Deutschlands. Diese Führungsrolle wollen sie weiter ausbauen. Ziel ist es, den Patienten auch in Zukunft jederzeit medizinische Spitzenleistungen auf höchstem Niveau bieten zu können.

  Kontakt

BG Kliniken - Klinikverbund der gesetzlichen Unfallversicherung gGmbH

Geschäftsstelle
Leipziger Platz 1
10117 Berlin

  030 330960-200 info@bg-kliniken.de