Coronavirus: Aktuelle Hinweise

Zum Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter ist der Besuch von stationären Patienten ab sofort leider nicht mehr gestattet. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Angehörige von stationären Patienten, die sich für einen längeren Zeitraum in der Klinik aufhalten, können bei Bedarf am Schalter der Ambulanz eine Tasche mit frischer Wäsche etc. abgeben. Bei der Abgabe sollten die Angehörigen folgende Informationen auf der Tasche vermerken: Vor- und Nachname des Patienten, Geburtsdatum, Station und bestenfalls die Zimmernummer. Die Tasche wird dann intern von unseren Mitarbeitern auf die Station weitergeleitet.

Wie können wir Ihnen helfen?

    Ehren­amtliche im Gesundheits­dienst und in der Wohl­fahrts­pflege sind unfall­versichert

    Wer unentgeltlich, insbesondere ehrenamtlich, in einer Einrichtung des Gesundheits­wesens oder der Wohlfahrts­pflege tätig wird, steht dabei unter dem Schutz der gesetzlichen Unfall­versicherung.

    Infos zur Pressemitteilung

    31.03.2020BG Kliniken

    Pressekontakt

    Profilbild Eike Jeske

    Eike Jeske

    Bereichsleiter Unternehmens­kommunikation und Marketing
    030 330960-119E-Mail

    Um in der aktuellen Krise insbesondere das Personal in Kranken­häusern und im hausärztlichen Bereich zu entlasten, werden nun pensionierte Ärzte und Ärztinnen, Pflegekräfte und Medizin­studenten und -studentinnen um Unterstützung gebeten. Einige haben bereits ihre Bereitschaft dazu signalisiert. 

    Vor diesem Hintergrund weisen Berufs­genossenschaften und Unfall­kassen darauf hin: Wer unentgeltlich, insbesondere ehrenamtlich, in einer Einrichtung des Gesundheits­wesens oder der Wohlfahrts­pflege tätig wird, steht dabei automatisch unter dem Schutz der gesetzlichen Unfall­versicherung. Gesetzlich unfall­versichert sind natürlich auch alle in diesen Einrichtungen beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. 

    Anders sieht es dagegen bei selbständigen Tätigkeiten auf Honorarbasis aus. Ärztinnen und Ärzte müssen aufgrund ihrer Selbständig­keit eine beitragspflichtige freiwillige Versicherung bei der Berufsgenossenschaft Gesundheits­dienst und Wohlfahrts­pflege (BGW) abschließen, wenn sie diese Tätigkeit absichern möchten. Andere Honorarkräfte im Gesundheits­dienst und in der Wohlfahrts­pflege wie beispielsweise selbstständig tätige Pflegekräfte sind bei der BGW als Unternehmerinnen und Unternehmer beitragspflichtig gesetzlich unfallversichert. 

    Versicherungsschutz für freiwillige Helferinnen und Helfer

    Viele Kommunen organisieren derzeit Helferdienste – zum Beispiel Einkäufe für ältere Menschen – in ihren Regionen. Die Freiwilligen melden sich nach einem Aufruf bei ihrer Gebiets­körperschaft und werden von dieser dann beauftragt. Diese Helferdienste in der Organisations­hoheit der Kommunen sind gesetzlich unfallversichert. Vom Versicherungs­schutz nicht erfasst sind hier hingegen Hilfsdienste, die aufgrund der sozialen Beziehung als selbstverständlich anzusehen sind.

    Welche ehrenamtlichen Tätigkeiten grundsätzlich kraft Gesetzes versichert sind, darüber informiert auch die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG). Für andere ehrenamtliche Tätigkeiten bietet sie eine freiwillige Versicherung an.

    Es wird empfohlen, sich zur Klärung des Versicherungs­schutzes im Zweifel beim zuständigen Unfall­versicherungs­träger zu informieren. Grundsätzlich sind dies für private und frei gemeinnützige Einrichtungen im Gesundheits­wesen die BGW und für Einrichtungen von Bund, Ländern und Kommunen die regional gegliederten Unfall­versicherungs­träger der öffentlichen Hand wie Unfallkassen und Gemeinde­­unfall­­versicherungs­­verbände. Viele Informationen zum Thema finden sich in den jeweiligen Internet­auftritten.

    Eine Liste der Unfall­versicherungs­träger gibt es unter https://www.dguv.de/de/wir-ueber-uns/mitglieder/index.jsp.

     

    Elke Biesel
    Pressestelle
    Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)
    Spitzenverband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen
    Tel.: 030 130011414
    E-Mail: presse[at]dguv.de