Neuro­urologie

Durch Schädigung von Nerven­bahnen kommt es bei Rücken­marks­verletzungen häufig zu Störungen der Blasen­funktion. Urologische Nach­folge­komplikationen waren zu Beginn der modernen Behandlung von Rücken­marks­verletzten sogar die häufigste Todes­ursache für querschnitt­gelähmte Menschen. Blasen­funktions­störungen können die Lebens­qualität zudem enorm beein­trächtigen. 

Die adäquate neurourologische Behandlung ist daher sowohl in der Akutphase als auch im Rahmen der lebens­langen Nachsorge von entscheidender Bedeutung. Alle Querschnitt­zentren der BG Kliniken verfügen über umfassende neurourologische Kompetenz und Ausstattung. 

Interdisziplinäre Zusammen­arbeit in den Querschnitt­zentren

Während der Akutphase wird ein Konzept zur Therapie der neurogenen Blasen­funktions­störung erarbeitet, welches die Entstehung nachfolgender Komplikationen verhindern und eine gut in den Alltag zu integrierende Blasen­ent­leerung gewährleisten soll. Eine Anpassung oder Neu­aus­richtung der Therapie kann jederzeit erfolgen. 

In enger Zusammen­arbeit stimmen sich Neurourologen und das gesamte Behandlungs­team sowohl in der Akut- als auch in der Nachsorge­phase ab.

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