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    Stationsapothekerin

    Noch mehr Patientensicherheit durch Stationsapothekerin

    Seit Juli 2020 ist Van Ha Nguyen Stationsapothekerin im BG Klinikum Hamburg. Die enge Zusammenarbeit mit dem medizinischen Personal sorgt für eine noch höhere Arzneimitteltherapiesicherheit für die Patient*innen.

    Das Pilotprojekt startete im Juli 2020 auf einer Station in der septischen Unfallchirurgie und wurde schnell auf eine zweite Station ausgeweitet. Van Ha Nguyen sorgt als Stationsapothekerin für eine noch höhere Arzneimitteltherapiesicherheit für die behandelten Patient*innen, indem sie regelmäßig die Chefarztvisiten begleitet und auf diese Weise laufend im direkten Austausch mit den behandelten Personen, Stationsärzt*innen und Pflegefachkräften bleibt. Nach und nach soll das Projekt auf weitere Bereiche des Klinikums ausgeweitet werden.

    Patientensicherheit steht seit jeher im Fokus der medizinischen Behandlung und hat auch im BG Klinikum Hamburg einen sehr hohen Stellenwert. Das Modell der Stationsapothekerin ist ab 2022 in allen niedersächsischen Kliniken gesetzlich vorgeschrieben. Trauriger Ursprung dieser Vorgabe ist der Fall eines ehemaligen niedersächsischen Pflegers, der im Jahr 2018 für Aufsehen sorgte. Ein jahrelanger Medikamentenmissbrauch hatte damals zahlreiche Patient*innen das Leben gekostet und den Landtag Hannover dazu veranlasst, ein neues Krankenhausgesetz zu verabschieden. Auch in Hamburg steht ein entsprechendes Gesetz mittlerweile zur Diskussion. Das BGKH möchte dieser Regelung vorgreifen, indem das Pilotprojekt bereits in diesem Jahr in die Umsetzung geht und die Stationsapothekerin in den Alltag implementiert wird.

    „Ich tausche mich eng mit dem medizinischen Personal auf den Stationen aus“, berichtet Frau Nguyen. „Im Vorfeld der Visiten führe ich detaillierte Medikationsanalysen durch und kann so direkt Hinweise und Anregungen platzieren oder stehe für Rückfragen bereit.“ Vor Einführung der Stationsapothekerin fand der Austausch zwischen Ärzt*innen und Apotheker*innen auf Anfrage und abseits der Stationsflure statt. Die engere Einbindung in den Stationsalltag sorgt nun für eine noch engmaschigere Routine, die in die Behandlungskette mit einfließt und die Interdisziplinarität zusätzlich stärkt.

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