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    Symposium der ADAC Luftrettung in Boberg

    Bundesweite Vertreter:innen der Rettungsmedizin kamen am 9. August im BG Klinikum Hamburg zum Symposium „Herausforderung Luftrettung“ zusammen. Dank strenger Hygienerichtlinien konnte die Veranstaltung in Präsenz stattfinden.

    Infos zur Pressemitteilung

    12.08.2021BG Klinikum Hamburg

    Pressekontakt

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    Christiane Keppeler

    Leiterin Unternehmens­kommunikation und Marketing
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    Seit über 30 Jahren wird im BG Klinikum Hamburg (BGKH) ein Luftrettungsstandort betrieben. Der Rettungshubschrauber „Christoph Hansa“ steht seit 1990 für den Notfall bereit. Eine Jubiläumsfeier konnte aufgrund der Corona-Pandemie 2020 nicht stattfinden. Nun durften bundesweite Vertreter:innen der (Luft-)Rettungsmedizin im BGKH zum Symposium „Herausforderung Luftrettung“ zusammenkommen.

    Die Veranstaltung wurde von der ADAC Luftrettung gGmbH in Zusammenarbeit mit dem BG Klinikum Hamburg organisiert. Dr. med. Tim Lange, ärztlicher Leiter der Luftrettungsstation im BGKH: „Wir freuen uns sehr über das Symposium. Es ist wichtig für uns, mit den bundesweiten Kolleginnen und Kollegen im Austausch über Erfahrungen und aktuelle Entwicklungen zu bleiben und die Zusammenarbeit zu stärken. Aufgrund der aktuell besonderen Umstände freuen wir uns außerdem umso mehr darüber, dass das Event in Präsenz möglich war.“

    Die Fachvorträge befassten sich mit Inhalten zu den Themen Technik, Taktik und Medizin sowie einem Workshop zu den Möglichkeiten und Limitationen der Luftrettung. Unter den namhaften Gästen waren auch der Geschäftsführer der ADAC Luftrettung gGmbH, Frédéric Bruder und der ärztliche Leiter des Rettungsdienstes der Feuerwehr Hamburg, Godo Savinsky. Besonderes Highlight der Veranstaltung war eine Windenvorführung an der Boberger Luftrettungsstation. Dabei wurde die Rettung eines Patienten per Winde in schwer zugänglichem Gelände simuliert.

    Hintergründe zum Luftrettungsstandort

    1990 wurde der „Christoph Hansa“ als Intensivtransporthubschrauber am BGKH in Dienst gestellt. Während in den ersten Jahren Verlegungsflüge von kritisch kranken oder verletzten Patienten zwischen zwei Kliniken den Schwerpunkt der Einsätze ausmachten, überwiegen heute Primäreinsätze im Rahmen von Notfällen aller Art. Der in Boberg errichtete Hangar für den „gelben Engel“ wurde 2003 in Betrieb genommen. Das medizinische Personal des Rettungshubschraubers kommt aus der Abteilung für Anästhesie-, Intensiv-, Rettungs- und Schmerzmedizin des BGKH.