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Meine ersten 100 Tage als neuer Chefarzt der Abteilung für Radiologie – Interview mit Professor Treitl

Professor Treitl trat zum 01. Juni 2019 als neuer Chefarzt der Abteilung für Radiologie, Neuroradiologie und Interventionelle Radiologie an der BG Unfallklinik Murnau seinen Dienst an. Er war zuvor mehr als 19 Jahre lang am Institut für Klinische Radiologie der Universitätsklinik München tätig und bringt umfangreiche Erfahrungen im gesamten Gebiet der Radiologie mit. Zuletzt leitete er dort den Bereich der Interventionellen Radiologie – in dem er fachlich einen breiten Schwerpunkt gesetzt hat – und erweitert damit das Therapiespektrum an der BG Unfallklinik Murnau um zahlreiche minimalinvasive kathetergestützte Behandlungsverfahren. Professor Treitl wurde 1971 in München geboren und ist mit der Region tief verbunden. Er ist verheiratet und hat eine Tochter.

Herr Professor Treitl, herzlich willkommen in unserer BG Unfallklinik Murnau! Sie haben sich vor über 30 Jahren der Medizin verschrieben, als Sie Ihr Studium der Humanmedizin in München aufnahmen. Welche Motivation hat Sie diesen Weg einschlagen lassen?

Treitl: Im Grunde hat sich dieser Berufswunsch schon viel früher, nämlich zu Schulzeiten, verfestigt. Schon da war klar, dass ich gerne mit Menschen arbeite, idealerweise, um ihnen zu helfen. Damals war ich allerdings noch der festen Überzeugung, Chirurg zu werden. Als ich dann jedoch ins Praktische Jahr gestartet bin, hat mich die Begeisterung für die Radiologie gepackt und nicht mehr losgelassen. Und seither verfolge ich diesen Weg.

Und diese Faszination hält bis heute an?

Treitl: Definitiv! All die Möglichkeiten der Bildgebung! Mit Leidenschaft verfolge ich die Entwicklungen der Radiologie und bilde mich stetig weiter. Ob die Fortschritte in der Bildgebung an sich oder auch die Interventionelle Radiologie – dieses Fachgebiet hat so viel zu bieten und ist so facettenreich. Und davon profitieren auch unsere Patienten maßgeblich: Dank der Weiterentwicklung der Bildgebung können wir Pathologien noch präziser darstellen und auch immer mehr Eingriffe minimalinvasiv vornehmen.

Die BG Unfallklinik Murnau gehört zur Unternehmensgruppe der BG Kliniken. Dennoch sind der regionale Bezug und unsere Expertise vor Ort nach wie vor maßgeblich erfolgsentscheidend. Wie können wir unsere Stärken gerade in der Radiologie noch weiter ausbauen?

Treitl: Die Unfallchirurgie der BG Unfallklinik Murnau ist weit über die bundeslandweiten Grenzen hinweg bekannt und in seiner Ausprägung einzigartig. Diesen Standortvorteil müssen wir nutzen, wenn es um die Suche nach qualifizierten Kollegen in der Ärzteschaft und Pflege geht. Wir bieten minimalinvasive Eingriffe, erweitern unser medizinisch-pflegerisches Spektrum fortlaufend und profitieren von ausgewählten Kooperationen. Gerade erst wurden sieben medizinische Einrichtungen der BG Kliniken als beste Kliniken Deutschlands ausgezeichnet – die BG Unfallklinik Murnau allen voran auf Platz 1. Davon profitieren wir auch in der Radiologie!

Was konnten Sie als neuer Chefarzt der Radiologie bereits umsetzen?

Treitl: Zu meinem Start am 1. Juni habe ich eine Abteilung vorgefunden, die ihresgleichen sucht. Mein Vorgänger, Dr. Christian Gärtner, hat die Abteilung zu einer modern ausgerüsteten, zentralen Institution innerhalb der BG Unfallklinik Murnau weiterentwickelt. Gestützt von qualifizierten Kollegen bietet die Abteilung rund um die Uhr Diagnostik und Intervention auf höchstem Niveau und das mit allen geeigneten Mitteln. Zunächst hieß es also Überblick verschaffen und einarbeiten. Eines unserer wichtigsten Anliegen ist die Erreichung der vollen Weiterbildungsermächtigung im Fach Radiologie, was unter anderem nur durch neue interne und externe Kooperationen im Bereich Sonographie und Mammographie funktionieren kann. Hier haben wir breite Unterstützung erfahren, beispielsweise in unserer Zentralen Notaufnahme und bei externen Mammographiezentren, was uns unserem Ziel ein sehr großes Stück nähergebracht hat. 

Würden Sie uns vielleicht noch ein weiteres Ziel verraten?

Treitl: Gerne möchten wir die vielen Verfahren der interventionellen Radiologie verstärkt anbieten, sowohl allgemein als auch neuroradiologisch, wie etwa im Rahmen der Behandlung von Blutungen bei traumatisierten Patienten oder bei Gefäßverengungen und -verschlüssen. Das wurde schon jetzt sehr gut angenommen und wir hoffen sehr, dass wir als interventionelle Radiologie noch mehr als Partner auch bei komplexen Problemen, die minimalinvasiv lösbar sind, erkannt werden. 

Spitzenmedizin im Dialog mit dem Patienten – Welchen Reiz sehen Sie in diesem Zusammenspiel?

Treitl: Es fällt sofort auf, dass der Patient immer im Mittelpunkt steht. Die Anzahl an Falldemonstrationen in der BG Unfallklinik Murnau ist bemerkenswert hoch und ermöglicht die interdisziplinäre Zusammenarbeit – immer im Fokus: das bestmögliche Behandlungsergebnis für unsere Patienten. Gerade die kurzen Wege und das Zusammenspiel von Ärzten, Pflegenden und Therapeuten stellen einen wichtigen Mehrwert für unsere Patienten dar. Es ist eine fachliche Bereicherung, sich so konstruktiv untereinander auszutauschen und die hohe Qualität spiegelt sich auch im Qualitätsmanagement und den ISO-Zertifizierungen wider. 

Welchen ersten Eindruck haben Sie von unserer BG Unfallklinik Murnau gewinnen können?

Treitl: Meinen Start hier werde ich wohl nie vergessen: die herzliche Begrüßung, das tolle, kollegiale Klima und dann die beachtliche Qualität der Radiologen und medizinisch-technischen Radiologieassistenten! Alle Kollegen der Abteilung sind extrem kompetent und lassen sich gegenseitig an ihrer hohen Expertise teilhaben. Das ist eine großartige Grundlage für die gemeinsame Zusammenarbeit.

Wo trifft man Sie am besten in der BG Unfallklinik Murnau an?

Treitl: Mein eigentliches Zuhause ist ganz klar die Röntgendiagnostik. Doch besonders am Anfang ist alles neu und die vielen Abläufe und Prozesse bedürfen meiner ungeteilten Aufmerksamkeit, sodass man mich zurzeit wohl eher in meinem Büro antrifft. Aber ich bin zuversichtlich, dass ich den Schreibtisch bald wieder etwas öfter gegen die Angiografie – die radiologische Darstellung von Gefäßen – eintauschen kann. 

Wie gestalten Sie Ihre Freizeit als Ausgleich zum Berufsalltag?

Treitl: Kochen, aber ganz besonders das Grillen ist eine tolle Möglichkeit zum Abschalten. Und welch Glück, hier in Murnau habe ich wahre Grill-Experten unter meinen Kollegen kennengelernt, mit denen ich mich viel austausche und von denen ich noch viel mehr lernen kann. Zudem steht das Wandern mit Kollegen ganz oben auf meiner Liste. Dazu bin ich leider noch nicht gekommen und bisher musste ich Einladungen leider ausschlagen, aber das will ich nun ändern. 

Herr Professor Treitl, vielen Dank für das Interview.
Das Interview führte Lisa Schwede.

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