Wenn Nerven Alarm schlagen

„Blickpunkt Gesundheit“ informiert über Nervenschmerzen

Infos zur Pressemitteilung

05.06.2026

Pressekontakt

Robin Jopp

Stabsstelle Unternehmens­kommunikation und Marketing
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Brennende oder stechende Schmerzen, unangenehmes Kribbeln oder Taubheitsgefühle: Nervenschmerzen äußern sich sehr unterschiedlich und können die Lebensqualität von Betroffenen erheblich verringern. Sie entstehen, wenn das Nervensystem aus dem Gleichgewicht gerät, etwa nach Infektionen wie Gürtelrose, nach Nervenverletzung oder bei Schädigungen der Nerven zum Beispiel durch Diabetes oder Autoimmunprozesse. Der nächste „Blickpunkt Gesundheit“ im BG Universitätsklinikum Bergmannsheil nimmt dieses Beschwerdebild unter die Lupe und zeigt, welche Wege Abhilfe leisten können. Die Veranstaltung findet am 8. Juli 2026 um 18.00 Uhr im Seminarbereich (Haus 2, EG) statt. Eine E-Mail-Anmeldung ist ab sofort möglich unter: blickpunkt@bergmannsheil.de.

Nervenschmerzen können zudem chronisch werden, wenn sie nicht frühzeitig erkannt und behandelt werden, was die Therapie deutlich erschwert. Häufig leiden Betroffene nicht nur unter körperlichen Beschwerden, sondern auch unter Schlafstörungen oder psychischer Belastung. Eine umfassende Diagnostik ist daher entscheidend, um die Ursachen gezielt anzugehen und langfristige Beschwerden zu vermeiden. 

„Je früher und besser wir verstehen, was hinter den Beschwerden steckt, desto besser können wir verhindern, dass sich Nervenschmerzen verfestigen“, betont Prof. Dr. Elena Enax-Krumova, Oberärztin der Neurologischen Klinik und Poliklinik. Gemeinsam mit Dr. Dr. Andreas Schwarzer, dem leitenden Arzt der Abteilung für Schmerzmedizin, gestaltet sie die kommende Ausgabe der Reihe „Blickpunkt Gesundheit“. Dr. Schwarzer unterstreicht: „Weil Nervenschmerzen so unterschiedlich auftreten können, ist der interdisziplinäre Blick entscheidend, um das individuelle Muster zu erkennen und gezielt zu behandeln.“