
Herz trifft Technik: Moderne Wege gegen Rhythmusstörungen
„Blickpunkt Gesundheit“ zeigt, was den Herzrhythmus wieder in Takt bringt
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06.03.2026Sie haben noch weitere Fragen?
Das Herz rast, der Puls schlägt unregelmäßig, ein diffuses Schwächegefühl stellt sich ein: Solche Symptome können auf Herzrhythmusstörungen hinweisen – ein Krankheitsbild, das Millionen Menschen betrifft und sogar zu den zehn häufigsten Todesursachen zählt. Der nächste „Blickpunkt Gesundheit“ im Bergmannsheil will zeigen, was moderne Technik und innovative Therapien leisten können, um die Krankheit frühzeitig in den Griff zu bekommen. Die Veranstaltung findet am 25. März 2026 um 18.00 Uhr im Hörsaal 1 des BG Universitätsklinikums Bergmannsheil statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung jedoch erbeten an: blickpunkt@bergmannsheil.de.
Experten der Klinik für Kardiologie und Angiologie erläutern, wie sich verschiedene Formen von Herzrhythmusstörungen unterscheiden, welche Warnsignale ernst genommen werden sollten und welche Behandlungen heute zur Verfügung stehen. Dabei geht es sowohl um häufige Rhythmusstörungen wie das Vorhofflimmern als auch um komplexere Krankheitsbilder. „Die Bevölkerung altert immer mehr, deshalb erwarten wir auch in Zukunft eine steigende Zahl von Erkrankten mit Herzrhythmusstörungen“, sagt Prof. Dr. Moritz Seiffert, Chefarzt der Kardiologischen Klinik.
Doch auch die Therapiemöglichkeiten haben sich deutlich verbessert: „Innovationen wie KI‑gestützte Diagnostik und moderne Behandlungsverfahren helfen uns heute, Herzrhythmusstörungen viel früher zu erkennen und gezielter zu therapieren“, erklärt Priv.-Doz. Dr. Assem Aweimer, Bereichsleiter Elektrophysiologie. Ein wichtiger Meilenstein ist die Entwicklung der sogenannten Pulse-Field-Ablation: Durch sehr kurze Elektroimpulse auf der Herzoberfläche werden gezielt jene Herzmuskelzellen ausgeschaltet, die die Rhythmusstörung auslösen. Dabei ist das Verfahren schonender und präziser als herkömmliche Verfahren. Gemeinsam mit Oberarzt Dr. Patrick Beck wird Dr. Aweimer die verschiedenen Methoden der Behandlung erläutern – und dabei mit vielen Mythen zu Herzrhythmusstörungen aufräumen.
Bild (v. l.): Dr. Patrick Beck und PD Dr. Assem Aweimer sind Referenten beim Blickpunkt Gesundheit: Mit technischen Innovationen wie Smart Watches und aktuellen Katheterverfahren lassen sich heutzutage Herzrhythmusstörungen schon frühzeitig erkennen und schonend behandeln. Bildnachweis: Bergmannsheil