Wenn die Luft wegbleibt

„Blickpunkt Gesundheit“ informiert über chronische Atemwegserkrankungen

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24.08.2026

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Robin Jopp

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Luft holen gehört zum Leben. Doch was passiert, wenn genau das zunehmend schwerfällt? Asthma und COPD sind chronische Atemwegserkrankungen, die Millionen Menschen betreffen und häufig mit Husten, Atemnot oder einer eingeschränkten Belastbarkeit einhergehen. Viele Betroffene erkennen die Warnzeichen erst spät. Beim nächsten „Blickpunkt Gesundheit“ informiert das BG Universitätsklinikum Bergmannsheil über die Erkrankungen und ihre Ursachen sowie darüber, wie eine frühzeitige Diagnose und die passende Therapie den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen können. Die Veranstaltung findet am 16. September 2026 um 18.00 Uhr im Hörsaal 1 des Bergmannsheils statt. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich unter: blickpunkt@bergmannsheil.de.

„Wenn die Luft wegbleibt, wird einem bewusst, wie selbstverständlich Atmen eigentlich ist“, sagt Dr. Juliane Kronsbein, Oberärztin der Klinik für Pneumologie, Allergologie und Beatmungsmedizin. Asthma und die chronisch obstruktive Lungenerkrankung COPD gehören zu den häufigsten chronischen Atemwegserkrankungen. Sie können zu Husten, Atemnot, pfeifenden Atemgeräuschen oder einem Engegefühl in der Brust führen und den Alltag der Betroffenen erheblich einschränken.

Oft wird erst spät ärzliche Hilfe gesucht

Obwohl beide Erkrankungen ähnliche Beschwerden hervorrufen können, unterscheiden sie sich deutlich in ihrer Entstehung und ihrem Verlauf. Während Asthma häufig anfallsartig auftritt, entwickelt sich COPD meist schleichend über viele Jahre. Eine genaue Diagnostik ist daher entscheidend, um beide Erkrankungen sicher voneinander abzugrenzen und die passende Behandlung einzuleiten. Die Entstehung beider Erkrankungen wird unter anderem durch Rauchen, Luftverschmutzung, berufliche Schadstoffbelastungen oder genetische Veranlagungen begünstigt. Infektionen, Allergene, kalte Luft oder körperliche Anstrengung können die Beschwerden zusätzlich verstärken. Viele Betroffene deuten erste Anzeichen jedoch zunächst als normale Alterserscheinung oder Folge mangelnder Fitness und suchen deshalb erst spät ärztliche Hilfe auf.

„Je früher wir Atemwegserkrankungen erkennen, desto besser können wir die Lungenfunktion möglichst lange erhalten“, betont Dr. Kronsbein. Eine individuell abgestimmte Behandlung kann dazu beitragen, Beschwerden zu lindern und das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen. Wie innovative Diagnoseverfahren dabei helfen und welche Therapieoptionen heute zur Verfügung stehen, erläutert Dr. Kronsbein beim „Blickpunkt Gesundheit“.

Bild: Dr. Juliane Kronsbein referiert zum Thema chronische Atemwegerkrankungen im Bergmannsheil. Bildnachweis: Bergmannsheil