Aktuelles zu COVID-19

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    Hyperbare Sauerstofftherapie (HBO)

    Bei der Hyperbaren Sauerstofftherapie (HBO) wird der Patient in einer therapeutischen Überdruckkammer einem Überdruck von in der Regel 1,4 bis 2,0 bar (Absolutdruck 2,4 bis 3,0 bar = 240 – 300 kPa, entsprechend 14 – 20 Meter Wassertiefe) ausgesetzt. Dabei atmet er, meist über eine Mund und Nase umschließende und abdichtende Maske, reinen medizinischen Sauerstoff.

    Durch die Atmung unter Überdruck wird entsprechend physikalischer Gesetze sehr viel mehr Sauerstoff im Blutplasma gelöst und zu den Organen und Körpergeweben transportiert als unter normalem Umgebungsdruck. Zusätzlich wird die Eindringtiefe des Sauerstoffs in die Gewebe erhöht. Auf diese Weise lässt sich ein pathologischer Sauerstoffmangel in den Geweben beheben und sauerstoffabhängige Reparatur- und Heilungsprozesse fördern. Des Weiteren wirkt Sauerstoff durch bakterienhemmende und –abtötende Wirkungen positiv auf die Infektabwehr. Die gefäßverengende Wirkung von Sauerstoff in gut durchblutenden Geweben wirkt abschwellend.

    In der Regel sind mehrere an aufeinanderfolgenden Tagen durchzuführende Behandlungen in der Druckkammer notwendig, um einen Therapieeffekt zu erzielen.
    Die Anzahl der notwendigen Behandlungen ist dabei vom jeweiligen Krankheitsbild und dem Behandlungsverlauf abhängig und liegt meist zwischen 10 und 30 Einzelsitzungen. Die tägliche Behandlungszeit beträgt in der Regel ca. 140 Minuten.

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