
Coronakrise: Services für Unfallversicherungsträger und Versicherte
Die UVT Servicezentren der BG Kliniken sind auch in der Coronakrise verlässliche Ansprechpartner für Unfallversicherungsträger und deren Versicherte.
Die BG Kliniken pflegen nicht nur im Regelbetrieb eine besondere Nähe zu regionalen Unfallversicherungsträgern und DGUV-Landesverbänden, sondern auch während einer weitreichenden Krisensituation wie der Coronavirus-Pandemie in Deutschland.
Im Mittelpunkt steht dabei ein regelmäßiger Austausch über die Umsetzung landesspezifischer Vorgaben und die Anpassung innerklinischer Prozesse an aktuelle Entwicklungen. Eine besondere Rolle spielen die UVT Servicezentren in den neun Akutkliniken: Sie informieren das Reha-Management der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen regelmäßig per Videokonferenz, telefonisch oder per E-Mail über die Situation am jeweiligen Standort und leisten im Bedarfsfall umfangreiche Unterstützung bei Fallbearbeitungen. Darüber befassen sich die UVT Servicezentren unter anderem in Frankfurt und Hamburg auch mit überregionalen Anfragen, wie der Abwicklung von operativen Eingriffen während der Coronakrise.
Weiterhin haben Unfallversicherungsträger über die UVT Servicezentren die Möglichkeit, die Reha-Planung und deren Umsetzung auch ohne Vor-Ort-Besuche der Reha-Manger zu organisieren. Die BG Kliniken bieten dafür verstärkt auch telemedizinische Beratungsangebote an. Im BG Klinikum Bergmannstrost in Halle wird wegen der Reisebeschränkungen zudem angeboten, auch Erstberatungen von Patienten im Auftrag des zuständigen Reha-Managers zu übernehmen.
Behördliche Auflagen werden dabei selbstverständlich jederzeit beachtet und unterstützt. Die BG Klinik Tübingen etwa stattet Reha-Manager bei Bedarf vor ihren Besuchsterminen in der Klinik mit der nötigen Schutzausrüstung wie Mund-Nasen-Schutz und Händedesinfektionsmittel aus, damit die Steuerung des Heilverfahrens der gesetzlichen Unfallversicherung auch weiterhin durchgeführt werden kann.
Die UVT Servicezentren unterstützen die Sachbearbeiter und Reha-Manager der Unfallversicherungsträger bei allen Fragestellungen und Problemen, die direkt in Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie stehen. Neue Herausforderungen sind hier durch das eingeschränkte Leistungsangebot sowie neue Hygieneschutz- und Mindestabstandsregelungen zum Beispiel bei der Koordination von Sprechstunden, Heilverfahrenskontrollen und Begutachtungen entstanden.
Aber auch die verbliebenen Therapie- und Reha-Angebote müssen teilweise angepasst und die Änderungen den Reha-Managern erläutert werden. Gleiches gilt für den Umgang mit Besuchsverboten für Angehörige, die Beurlaubung von Versicherten oder Belastungserprobungen für Patienten im häuslichen Bereich. In Einzelfällen organisiert das UVT Servicezentrum zudem Ausnahmegenehmigungen, um dringend notwendige Besuche z.B. zwecks Durchführung von Übersetzungen zu ermöglichen.
Außerdem informieren und koordinieren die Ansprechpersonen der UVT Servicezentren Verschiebungen, Absagen und Neuterminierungen bereits geplanter Präsenzveranstaltungen, die situationsbedingt nicht stattfinden können. Mit ihren umfangreichen Serviceangeboten sind die UVT Servicezentren der BG Kliniken eine zentrale Anlaufstelle für Unfallversicherungsträger, um Fachfragen zu beantworten, Wünsche und Anregungen aufzunehmen und dabei zu helfen, das Heilverfahren der gesetzlichen Unfallversicherung trotz der Coronakrise möglichst nahtlos fortzusetzen.