Nachbericht Reha Symposium 2026

Am 10. und 11. September 2026 kamen in Duisburg fast 1.000 Fachleute aus Medizin, Therapie, Pflege, Reha-Management und den Unfallversicherungsträgern zusammen. Begleitet wurde das mittlerweile fünfte Reha Symposium der BG Kliniken von prominenten Gästen aus dem Spitzensport.

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15.09.2026

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Eike Jeske

Bereichsleiter Externe Kommunikation, Pressesprecher
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Reha Symposium 2026: Ein starker Rückblick aus Duisburg

Am 10. und 11. September 2026 kamen in Duisburg fast 1.000 Fachleute aus Medizin, Therapie, Pflege, Reha-Management und den Unfallversicherungsträgern zusammen. Begleitet wurde das mittlerweile fünfte Reha Symposium der BG Kliniken von prominenten Gästen aus dem Spitzensport.

Das Reha Symposium in Zahlen

  • Über 950 Teilnehmende
  • 26 Sessions und 24 Workshops, davon 7 Partner-Workshops
  • Bis zu 9 parallel laufende Programmpunkte
  • Über 185 Referentinnen und Referenten
  • 30 Partner und Sponsoren, sowie Bundeswehr und Deutscher Rollstuhl-Sportverband als Kooperationspartner
  • Eingebunden: 17. Trauma-Symposium Rhein-Ruhr, 2. Trauma-Pflegesymposium, DGUV-zertifizierter Gutachtenkurs

KI und VR in der Reha

Im Fokus standen digitale Technologien: Künstliche Intelligenz, Virtual Reality und Teletherapie, etwa KI-gestützte Dokumentation und VR-Anwendungen in der Handrehabilitation. Weitere Themen waren technische Orthopädie, psychische Unfallfolgen, neue Therapieverfahren und Rehabilitation im Spitzensport. Auch die Zukunft des Berufsfelds Reha war präsent: Wer gewinnt die Fachkräfte, die diese Arbeit jeden Tag leisten?

Zwei Perspektiven aus Duisburg

"Als ausrichtende BG Klinik haben wir in Duisburg mit Stolz erlebt, wie viel Energie entsteht, wenn Medizin, Therapie, Pflege und unsere Partner aus Wirtschaft und Sport an einem Ort zusammenkommen. Das Reha Symposium hat gezeigt, wie wertvoll dieser fachliche Austausch ist und wie wichtig es bleibt, Fachkräfte für diese Arbeit zu gewinnen", so Brigitte Götz-Paul, Geschäftsführerin BG Klinikum Duisburg.

Prof. Dr. Marcel Dudda, Ärztlicher Direktor BG Klinikum Duisburg, ergänzt: “Von der Rettung bis zur Reha: Dieser Anspruch lebt nur, wenn die Menschen, die ihn täglich umsetzen, miteinander ins Gespräch kommen. Genau das ist beim Reha Symposium wieder gelungen. Fachleute aus verschiedenen Verantwortungsbereichen haben sich zusammengefunden, um gemeinsam an einer besseren Versorgung zu arbeiten.”

Vorbilder aus dem Spitzensport

Mit Edina Müller, Paralympics-Siegerin im Rollstuhlbasketball und Laura Ludwig, Olympiasiegerin im Beachvolleyball 2016, waren auch zwei prominente Sportlerinnen zu Gast. Gemeinsam mit weiteren Athletinnen und Athleten und in Kooperation mit dem Deutschen Rollstuhl-Sportverband sprachen sie über Teilhabe im Sport und was Menschen nach einem einschneidenden Ereignis zurück in ein aktives Leben bringt. Ihre persönlichen Perspektiven machten sichtbar, wofür das Reha Symposium steht: Rehabilitation, die Menschen mit allen geeigneten Mitteln zurück ins Leben bringt.

Starke Partner: BG Kliniken und Sanitätsdienst der Bundeswehr

Auch die enge Kooperation zwischen den BG Kliniken und der Bundeswehr war auf dem Reha Symposium deutlich sichtbar. Auf den Ausstellungsflächen zeigte der Sanitätsdienst der Bundeswehr ein Role-2-F-Luftlanderettungszentrum und informierte über den Einsatz als Reservistin oder Reservist bei den Streitkräften.

Die langjährige Zusammenarbeit unterstreicht, wie viel medizinisches und strategisches Know-how beide Institutionen bei der Versorgung von Verletzten und dem Engagement für ein kriegs- und krisenfestes Gesundheitssystem teilen. Der Kommandeur des Kommandos Gesundheitsversorgung der Bundeswehr, Generalstabsarzt Dr. Johannes Backus, betonte: „Wir sind zwei bundesbehördliche Institutionen und arbeiten an ein und derselben Idee zur Steigerung der Resilienz unseres Gesundheitssystems. Wir entwickeln eine gute Strategie für Krisenzeiten.“

Einen Bilder-Rückblick finden Sie in unserer Fotogalerie.