Verabschiedung eines Patienten auf der Station

Sächsischer COVID-19-Patient im Bergmannsheil erfolgreich therapiert

Nach Genesung Rücktransport in die Heimat

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29.12.2021BG Kliniken

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Robin Jopp

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Vier Wochen lang wurde er im BG Universitätsklinikum Bergmannsheil behandelt, am 29.12.2021 wird er nach erfolgreicher Therapie in seine sächsische Heimat zurückkehren: Der COVID-19-Patient, der Anfang Dezember nach Bochum verlegt worden war. Die Verlegung war im Rahmen des sogenannten „Kleeblatt-Systems“ erfolgt: Dies regelt die bundesweite Verteilung von COVID-19-Patientinnen und -Patienten, wenn es regionale Versorgungsengpässe gibt.

Transport per Bundeswehr-Flugzeug

Der 56-jährige war am 1. Dezember 2021 per Bundeswehr-Flugzeug und Rettungsdienst nach Bochum transportiert worden. Bei seiner Aufnahme auf der internistischen Intensivstation des Bergmannsheils war er intubiert und beatmet. Wegen der Schwere seiner Erkrankung benötigte er eine komplexe Versorgung durch die Kolleginnen und Kollegen des pflegerischen und ärztlichen Teams. Nachdem sich sein Zustand deutlich verbessert hatte, konnte er vor einer Woche auf die periphere Station verlegt werden. Mittlerweile ist er genesen und entisoliert. Heute Morgen wurde er mit einem Krankentransport in seine Heimat überführt. Dort soll er über die Vermittlung des Sozialdienstes des Bergmannsheils zunächst in einem Rehabilitationszentrum weiter fit gemacht werden.

Dank an pflegerische und ärztliche Teams

„Wir freuen uns sehr mit dem Patienten und seinen Angehörigen, dass er seine schwere Erkrankung so gut überstanden hat“, sagt Dr. Tina Groll, Geschäftsführerin des Bergmannsheils. „Wir wünschen ihm auch für seine weitere Rehabilitation alles Gute. Bedanken möchte ich mich ausdrücklich bei den Kolleginnen und Kollegen unserer pflegerischen und ärztlichen Teams, die Tag für Tag und auch unter den komplexen Bedingungen der Pandemie hochprofessionelle Arbeit leisten. Ohne sie wären die vielen Erfolgsgeschichten, über die wir uns im Bergmannsheil freuen dürfen, nicht möglich.“

Der Patient aus Sachsen ist der erste und bislang einzige COVID-19-Patient, der gemäß des „Kleeblatt-Systems“ aus einem anderen Bundesland ins Bergmannsheil verlegt wurde. Im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit hat die Klinik seit Beginn der Corona-Pandemie bislang sechs ausländische Patientinnen und Patienten mit COVID-19 behandelt.