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06.03.2026Pressekontakt

Eike Jeske
Die BG Kliniken beteiligen sich an der multinationalen Großübung „Medic Quadriga 2026“ des Sanitätsdienstes der Bundeswehr, die seit dem 5. März in Litauen und Deutschland stattfindet. Die Übung ist Teil des NATO-Übungsclusters Quadriga 2026 und dient dazu, die medizinische Rettungskette im Konflikt- und Krisenfall realitätsnah zu trainieren – von der Erstversorgung über den Transport bis zur Weiterbehandlung in spezialisierten Einrichtungen.
Prof. Dr. Paul Grützner, Geschäftsführer Medizin bei den BG Kliniken: „Nach unserer erfolgreichen Simulationsübung „SanBrücke“ im letzten Jahr proben wir mit „Medic Quadriga“ nun ganz praktisch unsere Abläufe für den Ernstfall – und wie sich diese auch bei den BG Kliniken weiter verbessern lassen.“
Bei der Übung wird insbesondere die Zusammenarbeit zwischen militärischen Strukturen und zivilen Gesundheitseinrichtungen erprobt. Dazu gehört unter anderem die strategische Verlegung und Versorgung von Verwundeten in Litauen sowie deren Behandlung in geeigneten Kliniken in Berlin und Brandenburg.
Als zuständige Einrichtung der BG Kliniken in der Region ist das BG Klinikum Unfallkrankenhaus Berlin aktiv in das Übungsszenario eingebunden.
Die Beteiligung an der „Medic Quadriga 2026“ knüpft an die bestehende Kooperation zwischen den BG Kliniken und den Bundeswehrkrankenhäusern an. Beide Partner arbeiten bereits seit 2019 zusammen, um ihre Kompetenzen in der Versorgung schwerverletzter Menschen zu bündeln und voneinander zu lernen.
„Die enge Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und zivilen Krankenhäusern ist ein wichtiger Baustein, um die Versorgung schwerverletzter Patientinnen und Patienten auch in außergewöhnlichen Lagen sicherzustellen“, sagt Dr. Christoph Reimertz, Bundeswehr-Koordinator der BG Kliniken.
Weitere Informationen zur Kooperation von Bundeswehr und BG Kliniken: Erfolgreiche Kooperation: BG Kliniken und Bundeswehrkrankenhäuser | BG Kliniken
