Kerstin Heinz, Case Management Querschnittgelähmte

Kerstin Heinz ist Case Managerin für Querschnittgelähmte

Kerstin Heinz ist seit Jahresbeginn Case Managerin auf der Station für Querschnittgelähmte. Die examinierte Krankenschwester kümmert sich um die Überleitung der Patientinnen und Patienten nach dem stationären Aufenthalt in das häusliche Umfeld und steht Betroffenen und ihren Angehörigen beratend zur Seite.

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06.02.2023BG Klinik Ludwigshafen

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Ute Kühnlein

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Frau Heinz übernimmt relevante Aufgaben aus dem Entlassmanagement der Station. Einem standardisierten Prozess folgend bleibt sie mit den Patienten bis zu zwei Jahre in regelmäßigem Kontakt, gibt Hilfestellung und organisiert bei sich abzeichnenden Problemen frühzeitig weitere Unterstützung. Als wichtige Verbindungsstelle im Behandlungsprozess steht sie mit allen Beteiligten in Kontakt, neben den Betroffenen und deren Angehörigen sind dies vor allem das interdisziplinäre klinische Behandlungsteam sowie die Versicherungsträger.

Langjähriger Kontakt zu Betroffenen

Bei der Überleitung vom Klinikaufenthalt zurück in das häusliche Umfeld stehen Betroffene mit Querschnittlähmung vor vielfältigen Herausforderungen. Der Austausch mit dem Case Management wird daher von den Patientinnen und Patienten positiv aufgenommen. Der erste Kontakt erfolgt bereits zwei Tage nach Entlassung aus der Klinik. Weitere Gespräche stehen regulär nach acht Wochen, sechs Monaten, einem Jahr und schließlich nach zwei Jahren auf dem Plan. Frau Heinz gibt dabei nicht nur wichtige Unterstützung bei Fragen im Alltag und bei der Nachsorge. Werden im Gespräch tiefergreifende Probleme angesprochen, kann sie frühzeitig gegensteuern und Empfehlungen für weitergehende Hilfe aussprechen.

Große Erfahrung mit Querschnittpatienten

Die Arbeit mit querschnittgelähmten Patienten kennt Kerstin Heinz seit fast drei Jahrzehnten. Die examinierte Krankenschwester kam 1992 zur BG Klinik Ludwigshafen und arbeitete 27 Jahre lang auf der Spezialstation für Querschnittgelähmte. 2019 wechselte sie hausintern in den Reha-Bereich und arbeitete dort hauptsächlich mit Reha-Patienten nach Amputationen oder Verbrennungen. Ihre berufsbegleitende Weiterbildung zur Case Managerin startete sie in dieser Zeit , ihren Abschluss wird sie im Mai 2023 machen.

Entlastung für Pflegekräfte

Auf Station bringt ihre Funktion eine unmittelbare Entlastung für die Pflegekräfte. Denn sie führt nicht nur die Entlassgespräche, sondern ist den Patientinnen und Patienten in der anschließenden Zeit eine verlässliche Ansprechpartnerin. Auch klinikintern hat sie den gesamten Behandlungsprozess im Blick und ist für die beteiligten Berufsgruppen eine zentrale Schnittstelle.

Aktuell ist das Case Management auf der Station Q noch in einer Projektphase, doch die ersten Erfahrungen und Rückmeldungen sind sehr positiv. Eine Evaluation über die Weiterführung des Case Management steht Mitte des Jahres an.