Aktuelles zu Covid-19

Hier finden Sie Hinweise zum korrekten Verhalten im Verdachtsfall und weitere Informationsangebote.

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    Conale Deafferentation

    Die Conale Deafferentation stellt ein Operationsverfahren dar, bei dem die sensorischen Nerven von der Blase und den Beckenorganen in Höhe des Eintrittes in das Rückenmark durchtrennt werden.

    Damit gelingt beispielsweise eine Überaktivität des Blasenmuskels, die anders (z.B. durch Medikamente oder Botox-Injektionen) nicht erfolgreich behandelt werden konnte, oder eine Autonome Dysreflexie, die von der Blase ausgelöst wurde, sicher zu unterbinden. 

    Bei der Operation werden (durch einen kleinen Hautschnitt in Höhe der unteren Brustwirbelsäule) die entsprechenden Nerven aufgesucht und durchtrennt.

    Voraussetzung ist allerdings, dass die Blasenentleerung z.B. durch Einmal-Katheterismus problemlos durchgeführt werden kann. Zu bedenken ist weiterhin, dass auch die möglicherweise z.T. erhaltene Sensibilität im Versorgungsgebiet oder eine Reflex-Erektion nach der Operation nicht mehr vorhanden sind. Auch das Darm-Management ändert sich. Die Indiktion für diesen Eingriff ist daher streng zu stellen.

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