Wie können wir Ihnen helfen?

    Gesichtsepithesen

    Gesichtsepithesen sind individuell gefertigte Körperersatzstücke aus künstlichen Materialien wie Silikon oder Kunststoff. Sie dienen zur Abdeckung von Defekten im Gesicht, wenn diese (noch) nicht oder nicht zufriedenstellend chirurgisch rekonstruiert werden können.

    Epithesen werden meist aufgeklebt oder durch ein Implantat oder mittels Prothese an den Körper gesetzt. Sie haben keine Funktion, sondern dienen dem ästhetischen Ausgleich.

    Defekte im Gesicht können angeboren sein oder durch Unfälle oder die Behandlung von Tumoren entstehen. Häufig betroffen sind Augenhöhlen, Nase, Wangen, Ohren oder Oberkiefer. Prinzipiell bestehen zwei Behandlungsoptionen: die chirurgische Rekonstruktion der betroffenen Region oder der Ersatz durch künstliche Gesichtsteile (Epithesen). 

    Künstliche Gesichtsteile als Zwischenschritt zur Rekonstruktion

    Die Entscheidung, ob ein Gesichtsdefekt chirurgisch oder durch eine Epithese versorgt werden soll, erfordert die Abwägung vieler Faktoren. Manchmal wird eine chirurgische Rekonstruktion auch nicht gewünscht. Patienten entscheiden dies gemeinsam dem behandelnden Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen sowie dem Epithetiker.

    Gesichtsepithesen lassen sich einer chirurgischen Rekonstruktion auch vorübergehend vorschalten. Gerade bei Patienten mit Tumorerkrankungen erleichtert dies die Nachsorge aufgrund der guten Übersichtlichkeit des betroffenen Gebiets. Auch während einer postoperativen Strahlenbehandlung hat sich die Versorgung mit einer Epithese als günstig erwiesen.

    Verfügbar an den Standorten

    Alle Leistungen

    Ähnliche Leistungen

    Alle Beiträge

    Aus unserem Ratgeber