Wie können wir Ihnen helfen?

    Helmtherapie

    Die Helmtherapie ist eine effiziente und risikoarme Methode zur Behandlung von Schädelverformungen beim Baby.

    Die Zahl betroffener Kinder steigt kontinuierlich: Etwa jedes 60. Baby hat heute eine Schädelfehlform wie Brachycephalie (Kurzköpfigkeit) oder Plagiozephalie (Schiefköpfigkeit).

    Schädelfehlformen sind meist lagebedingt

    Ursache ist vor allem die zur Vorbeugung des plötzlichen Kindstods empfohlene Rückenlagerung bei Babys. Einseitige Liegegewohnheiten, Mehrlingsgeburten, eingeschränkte Kopfbeweglichkeit oder frühzeitige Lage im kleinen Becken können Fehlformen begünstigen. 

    Das Spektrum reicht von leichten Abflachungen des Hinterkopfes bis zu ausgeprägten Schädelasymmetrien. Häufig fällt außerdem eine verlagerte (schiefe) Ohrachse auf. Eventuell ist auch das Gesicht von Asymmetrien betroffen. Nicht jede lagebedingte Schädeldeformität muss aber mit einem Helm therapiert werden. 

    Wann empfiehlt sich die Helmtherapie?

    Lässt sich durch konservative Maßnahmen bis zum fünften Lebensmonat keine Besserung der Schädelform erreichen, kann die Helmtherapie infrage kommen. Der Helm nutzt das enorme natürliche Wachstumspotenzial des ersten Lebensjahres und lenkt es in die fehlende Richtung. Jeder Helm wird individuell nach einem optoelektrischen 3-D-Scan angefertigt. 

    Die Befürchtung vieler Eltern, die Helmtherapie sei eine strapaziöse Behandlung für das Kind, bestätigt sich in der Regel nicht: Meist gehört der richtig angewendete und gepflegte Helm schon nach wenigen Tagen Eingewöhnung wie selbstverständlich dazu. Gelegentliche Druckstellen lassen sich leicht beheben. Leichte Hautrötungen oder -reizungen bedürfen nur selten einer Behandlung.

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