Aktuelles zu Covid-19

Hier finden Sie Hinweise zum korrekten Verhalten im Verdachtsfall und weitere Informationsangebote.

Wie können wir Ihnen helfen?

    Kreuzbandriss (hinten)

    Verletzungen des hinteren Kreuzbandes sind zwar selten, unbehandelt können sie aber gravierende Folgen haben. Diagnostik und Behandlung sind deshalb umso wichtiger.

    Sorgfältige Diagnostik und Ursachenforschung

    Neben Analyse von Unfallmechanismus und Unfallursache führen wir in den BG Kliniken die klinische Untersuchung des Kniegelenks mit speziellen Stabilitätstests durch. Mittels Röntgenuntersuchung lassen sich knöcherne Verletzungen sowie Achsfehlstellungen und degenerative Veränderungen diagnostizieren. Bei Verdacht auf Schaden an Weichteilgeweben im Inneren des Knies empfiehlt sich eine Magnetresonanztomografie (MRT). 

    Konservative oder operative Therapie

    Isolierte akute Verletzungen heilen in der Regel gut und werden daher konservativ (nicht operativ) unter regelmäßiger Kontrolle behandelt. Das Knie wird für sechs Wochen mittels PTS-Schiene in Streckstellung ruhiggestellt. Physiotherapie zum Aufbau stabilisierender Muskeln ist ebenfalls Teil der Behandlung. 

    Im Falle knöcherner Ausrisse mit Verlagerung des Knochenfragments sollte eine Wiederanheftung des Fragments erfolgen. Eine eigens von uns entwickelte minimalinvasive Technik erlaubt hier ein endoskopisches Vorgehen.

    Frühzeitige Operation bei schweren Verletzungen mindert Folgeschäden

    Die frühzeitige Operation ist bei kombinierten und/oder schweren hinteren Kreuzbandverletzungen und Mitverletzungen des innen- oder außenseitigen Bandapparats ratsam. 

    Wir streben eine anatomiegerechte Stabilisierung mittels Arthroskopie an. In der Regel wird das hintere Kreuzband durch ein Sehnentransplantat ersetzt. Für den Erfolg entscheidend sind die Wahl des Transplantats, die Position und die Fixationsmethode (mit auflösbaren Schrauben oder Titanbuttons). 

    Langwierige Nachbehandlung

    Die Nachbehandlung am hinteren Kreuzband ist extrem langwierig und erfordert ein vorsichtiges Vorgehen. An den stationären Aufenthalt von zwei bis vier Tagen schließt sich eine ambulante Rehabilitation an.

    Direkt nach der OP erhält der Patient zur Entlastung und Ruhigstellung eine PTS-Schiene, die sechs Wochen lang Tag und Nacht getragen werden muss. Danach wird tagsüber eine spezielle hintere Kreuzbandschiene angelegt, die mehr Beweglichkeit zulässt. 

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    Aus unserem Ratgeber