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BG Kliniken behandeln Brandopfer aus Crans-Montana

Nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana haben die BG Kliniken sechs Patientinnen und Patienten mit schweren Verletzungen aufgenommen. Die Betroffenen wurden nach ihrer Erstversorgung in der Schweiz zur weiteren Behandlung nach Deutschland geflogen.

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15.01.2026

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Eike Jeske

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Der Brand hatte sich in der Silvesternacht ereignet und forderte bislang 40 Todesopfer sowie über 115 Verletzte. Aufgrund der Schwere der Verletzungen und des besonderen Behandlungsbedarfs sind insgesamt 35 Patientinnen und Patienten in spezialisierte Zentren für Schwerbrandverletzte in ganz Europa verlegt worden. Alle neun Akutstandorte der BG Kliniken waren rund um die Uhr auf eine mögliche Aufnahme vorbereitet.

Schwere Brandverletzungen zählen zu den komplexesten Verletzungsmustern in der Akutmedizin. Neben ausgedehnten Hautschäden sind häufig auch die Atemwege, innere Organe und der Stoffwechsel betroffen. Die Behandlung erfordert eine eng abgestimmte interdisziplinäre Zusammenarbeit aus Chirurgie, Intensivmedizin, Pflege, Therapie und Psychologie. Neben der akutmedizinischen Versorgung ist eine frühzeitige Rehabilitation wesentlicher Bestandteil des Behandlungskonzepts.

Die neun Akutstandorte der BG Kliniken verfügen aufgrund ihres gesetzlichen Auftrags über besondere Expertise in der Versorgung schwerer Brandverletzungen. Bundesweit stellen sie einen Großteil der spezialisierten Behandlungskapazitäten für Schwerbrandverletzte bereit und verbinden Akutversorgung und Rehabilitation unter einem Dach.

Die Aufnahme der sechs Patientinnen und Patienten aus Crans-Montana erfolgte an den Standorten Ludwigshafen, Tübingen, Halle und Berlin

Prof. Dr. Paul Grützner, medizinischer Geschäftsführer der BG Kliniken, erklärt: „Schwere Brandverletzungen stellen für die Betroffenen eine extreme körperliche und seelische Belastung dar. Sie erfordern eine hochspezialisierte medizinische Versorgung und eine eng verzahnte Behandlungskette. Als Einrichtungen der gesetzlichen Unfallversicherung gehört dies zu unseren Kernkompetenzen. Unsere Teams bringen ihre langjährige Expertise ein, um den Patientinnen und Patienten eine bestmögliche Versorgung zu ermöglichen. Zugleich zeigt dieses tragische Ereignis, wie wichtig internationale Zusammenarbeit in der Versorgung Schwerverletzter ist.“