Druckkammer

In unserem modernen Druckkammerzentrum behandeln wir Patienten mit Kohlenmonoxidvergiftungen, Dekompressionskrankheit und Weichteilinfektionen im multimodalen Therapieansatz.

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Das Druckkammerzentrum an der BG Unfallklinik Murnau ist in den Fachbereich Anästhesie, Intensiv- und Schmerzmedizin integriert. Seit 1998 werden hier vor allem Patienten mit lebensbedrohlichen Erkrankungen wie Rauchgas- und Kohlenmonoxidvergiftungen, schweren Knochen-Weichteil-Infektionen und -Verletzungen, Tauchunfällen und Gasembolien, aber auch Problemwunden wie beim diabetischem Fußsyndrom oder Bestrahlungsschäden medizinisch betreut.

Dabei kommt die Therapiemethode der Hyperbaren Sauerstofftherapie (Hyperbare Oxygenation, HBO) zur Anwendung. Bei dieser wissenschaftlich anerkannten Behandlungsmethode atmet der Patient für einen bestimmten Zeitraum unter deutlich erhöhtem Umgebungsdruck (in einer Therapie-Druckkammer) über eine Maske 100% medizinischen Sauerstoff. Der erhöhte Umgebungsdruck bewirkt, dass deutlich mehr Sauerstoff im Blut und in den Geweben und Organen aufgenommen werden kann und so Gewebe mit gestörter Sauerstoffversorgung wieder ausreichend Sauerstoff erhalten. 

Das Druckkammerzentrum in Murnau verfügt über zwei hochmoderne Mehrpersonen-Überdruckkammern, die mit modernsten für den Überdruckbetrieb konzipierten intensivmedizinischen Geräten ausgestattet sind.

In beiden geräumigen Druckkammern können jeweils bis zu acht sitzende Patienten gleichzeitig behandelt werden.In unserer größeren, speziell für die intensivmedizinische Behandlung schwerstkranker Patienten ausgelegten Druckkammer, können zwei beatmete Patienten zeitgleich intensivmedizinisch betreut werden. Der modulare Aufbau ermöglicht die Verwendung von Liegen, speziellen Betten der Intensivstationen und Sitzelementen für weniger kranke Patienten.
Die Betreuung der Patienten erfolgt durch hochqualifiziertes und -kompetentes Personal aus der Anästhesie und Intensivmedizin mit umfangreicher Zusatzausbildung und Erfahrung in der Tauch- und Überdruckmedizin.

Eine 365 Tage / 24 Stunden –Bereitschaft stellt die Versorgung von lebensbedrohlichen Notfällen rund um die Uhr sicher. Ein Hubschrauber-Landeplatz an der Klinik sichert kurze Transportzeiten. Die Weiterversorgung im Haus kann durch Zugriff auf Intensivbetten jederzeit sichergestellt werden.
 

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  1. Chefarzt

  2. Prof. Dr. Wirth

    Prof. Dr. med.

    Steffen Wirth

    Chefarzt Anästhesie, Intensiv- und Schmerzmedizin, Druckkammer

    Kontakt
  3. Ärztlicher Dienst

  4. Dr. Holger Schöppenthau

    Dr. med.

    Holger Schöppenthau

    Oberarzt

    Kontakt
  5. Pflege-und Funktionsdienst

  6. Andreas Kastinger

    Andreas Kanstinger

    Leitung Station Druckkammer

    Kontakt
  7. Sekretariat

  8. Gabriele Köhler

    Gabriele Köhler

    Sekretariat Druckkammer

    Kontakt

Anwendungsgebiete

Die Anwendungsempfehlungen der deutschen hyperbarmedizinischen Fachgesellschaft GTÜM (Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin e.V.) beruhen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und beinhalten unter anderem folgende Krankheitsbilder:

o    Tauchunfall / Druckluftunfall (Dekompressionserkrankungen)
o    Arterielle Gasembolie
o    Kohlenmonoxid- und Rauchgas-Vergiftung
o    Gasbrand und andere nekrotisierende Weichteilinfektionen
o    Schwere Weichteilverletzungen mit Durchblutungsstörungen
o    Chronische Wundheilungsstörungen, ausgewählte Problemwunden
o    Chronisch-therapierefraktäre Knocheninfektionen
o    Gefährdete Haut- und Weichteiltransplantate
o    Schwere Verbrennungen
o    Erfrierungen
o    Diabetisches Fußsyndrom
o    Akuter Hörsturz und Knall- oder Lärmtrauma
o    Bestrahlungsschäden wie Strahlenzystitis und –Proktitis
o    Aseptische Knochennekrosen (z.B. Morbus Ahlbäck)
o    Zentralarterienverschluss des Auges
 

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