Ortho-Comp-Studie

Projekt-Titel

Reduktion von klinischen Beschwerden und Arbeitsunfähigkeitszeit von ambulant behandelter Sprunggelenksdistorsion mit Standard-Orthese und zusätzlichen Kniestrümpfen der Kompressionsklasse I (Ortho-Comp-Studie)

Projektleiter

Hintergrund

Die Sprunggelenksdistorsion führt neben dem Schaden an Bandstrukturen des Gelenks zu einem stumpfen Bindegewebstrauma. Die entstehende Schwellung ist eine Mischung aus lokalem Ödem und konsekutivem Lymphödem. Die Schwellung hat letztendlich eine Mobilitätseinschränkung und Schmerzexazerbation zur Folge. Für den Heilungsprozess der Distorsion spielt der Zeitpunkt bis zur Wiederherstellung der Weichteilhomöostase eine bedeutsame Rolle. Dies kann durch schwellungsreduzierende Maßnahmen erreicht werden. Eine Schwellung kann mit einer Kompressionstherapie behandelt werden.

Partner

Dr. med. Oliver Deml, Medizinisches Versorgungszentrum Bergmannstrost gGmbH

Förderer

Medizinprodukte Bauerfeind AG

Ziel

Primäres Ziel ist die Verkürzung Arbeitsunfähigkeit durch eine zusätzlich Kompressionstherapie, Sekundäre Ziele sind die Verringerung Schmerz, sowie Verringerung des Ödems anhand der Umfangmaße durch eine zusätzlich Kompressionstherapie. 

Methode

Probanden mit Sprunggelenksdistorsionen, die im Rahmen eines Berufsunfalls entstanden sind und konservativ behandelt werden, können eingeschlossen werden. Nach Randomisierung erfolgt die Gruppierung in Gruppe 1 mit Standardorthese und keine Kompression und Gruppe 2 mit Standardtherapie und Kompression mit Kompressionsstrumpf Kompressionsklasse I. Am Tag 2-7 erfolgen tägliche Fragebögen zu Schmerz und Schwellungszustand (in Kompressionsgruppe + Verträglichkeit der Kompression), Tag 4-7 klinische Untersuchung (Schmerz, Umfangsmaße), Tag 21 klinische Untersuchung, Tag 28 Fragebogen, Tag 42 klinische Kontrolle Untersuchung, Tag 42 Fragebogen, Tag 84 Fragebogen und Ende der Studie. 

Laufzeit

(geplant): 20.10.2025 - 31.12.2026

 

Weiterführende Informationen: DRKS - Deutsches Register Klinischer Studien