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    Über 60 Jahre Spitzenmedizin: Die Geschichte des BG Klinikums Duisburg

    Moderne Spitzenmedizin trifft Tradition: Mit über 60 Jahren Erfahrung steht das BG Klinikum Duisburg heute für eine exzellente Versorgung von Unfallverletzten weit über die Region hinaus.

    Im April 1949 trafen die Leiter der damaligen Maschinenbau- und Kleineisenindustrie-Berufsgenossenschaft und der Bau-Berufsgenossenschaft Wuppertal eine richtungsweisende Entscheidung: Sie beschlossen, in Duisburg – dem Tor zu Niederrhein und Ruhrgebiet – ein berufsgenossenschaftliches Unfallkrankenhaus zu errichten, das die Kliniklandschaft in der Region nachhaltig verändern sollte.

    Ein erster Meilenstein auf diesem Weg war erreicht, als die beiden damaligen Träger-Berufsgenossenschaften (heute BG Bau und BGHM) am 19. Juli 1952 ein 7,7 Hektar großes Gelände erwarben und ergänzend dazu ein Waldgrundstück in der Größe von 4,2 Hektar von der Stadt Duisburg pachteten.

    Der erste Spatenstich

    Es folgten am 15. Oktober 1952 der erste Spatenstich und am 2. Mai 1954 der Beginn der eigentlichen Bauarbeiten für das neue Duisburger Krankenhaus. Gut anderthalb Jahre später war das Hauptgebäude fertiggestellt. Bereits am 16. Januar 1957 feierten die Duisburger die Einweihung des Berufsgenossenschaftlichen Krankenhauses Duisburg-Buchholz.

    Versorgung Unfallverletzter von Anfang an im Fokus

    Die neue Unfallklinik (BGU) unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Werner Jantke besaß bei der Inbetriebnahme 250 Betten und erwarb sich schnell einen exzellenten Ruf bei der Versorgung von Unfallopfern im Ruhrgebiet und weit darüber hinaus. Im Haus gab es damals neben der Unfallchirurgie bereits Sonderabteilungen für Rückenmarkverletzte sowie Innere Medizin und Neurologie.

    Maßstäbe in Sachen Unfallmedizin

    Weiteren Auftrieb erhielt die BGU ab dem 1. August 1972, als Prof. Dr. med. Günther Hierholzer seine Tätigkeit als neuer Ärztlicher Direktor aufnahm. Unter seiner Leitung wurde die Klinik unter anderem durch Spezialabteilungen für Handchirurgie, Plastische Chirurgie und Brandverletzte sowie für Osteomyelitis-Behandlung und eine Zentralabteilung für Anästhesie, Reanimation und Intensivtherapie erweitert.

    Die „Engel in Orange“ an der BGU

    Ab September 1975 wurde der Christoph 9 auf dem Gelände der BGU stationiert. Damals befand sich der Rettungshubschrauber noch in der Trägerschaft der umliegenden Städte und Gemeinden sowie des ADAC. Die „Engel in Orange“, wie die Retter mit dem Helikopter gerne genannt wurden, erhielten später noch einen hochmodernen Dachlandeplatz, der bis heute intensiv genutzt wird.

    Aus der BGU wird das BG Klinikum Duisburg

    In den folgenden Jahren wurde die BGU sukzessive weiter ausgebaut und modernisiert und erhielt dabei viele neue Standbeine. Dazu gehörte unter anderem die Spezialabteilung für Rehabilitation, damals Berufsgenossenschaftliche Stationäre Weiterbehandlung (BGSW).

    Seit dem 1. Januar 2016 gehört die BGU unter dem Namen BG Klinikum Duisburg zur Unternehmensgruppe der BG Kliniken. Die Klinik ist nach wie vor auf die akute und rehabilitative Behandlung von Unfallfolgen aller Art spezialisiert.

    Spitzenleistungen bei der Versorgung von Schwerstverletzten

    Als Krankenhaus mit Maximalversorgungscharakter, als überregionales Traumazentrum mit Zulassung zum Schwerstverletzungsartenverfahren (SAV) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung und als zertifiziertes EndoProthetikZentrum sowie Hand-Trauma-Center kann das BG Klinikum Duisburg für sich in Anspruch nehmen, Spitzenleistungen bei der Versorgung von Schwerstverletzten zu bieten.

    Das BG Klinikum Duisburg mit seinen hoch spezialisierten Fachbereichen zur Behandlung Unfallverletzter hat eine weit über die Region Niederrhein/Ruhrgebiet hinausreichende Reputation.