Aktuelles zu Covid-19

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    Bauch­wand­schwäche (Rektus­diastase)

    Bei einer Rektus­diastase weichen die geraden Bauch­muskeln auseinander. Sie äußert sich durch eine Vorwölbung insbesondere des Unterbauchs, Beschwerden beim Stuhlgang und teilweise auch Schmerzen beim Heben von Lasten. 

    Zum Zeitpunkt der Geburt verfügen alle Schwangeren über eine natürliche Rektus­diastase. Manchmal bildet sich diese jedoch trotz Rückbildung nicht zurück. Auch starkes Übergewicht (Adipositas) oder Operationen an Bauch- und Becken­organen können eine Bauch­wand­schwäche verursachen. 

    Operation bei Rektus­diastase

    Die Bauch­wand­schwäche lässt sich durch eine Operation beheben. Dabei wird die Bauch­muskulatur gerafft, die vorhandene Bauch­muskulatur und die Muskel­faszien verschoben und bei Bedarf zur zusätzlichen Stabilisierung ein synthetisches Netz eingepflanzt. 

    Nach der Operation muss für sechs Wochen ein Kompressions­mieder getragen werden. Dieses wird in der Regel direkt während des stationären Kranken­haus­aufenthaltes angepasst. Es empfiehlt sich für sechs Wochen nach dem Eingriff körperliche Schonung, eine Vollbelastung ist nach zwölf Wochen wieder möglich. 

    Die Korrektur einer Rektus­diastase wird teilweise auch in Kombination mit körper­formenden Eingriffen der Bauchdecke nach Gewichts­verlust durchgeführt.

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