Dr. Regina Wiedemann (links) und Prof. Dr. Dr. Michael Kreinest (rechts)

BG Kliniken richten Stabsstelle für Krisen­resilienz ein

Die Kliniken der gesetzlichen Unfallversicherung stärken konzernweit ihre Widerstands­fähigkeit und Versorgungs­sicherheit in Krisenzeiten.

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01.06.2026

Pressekontakt

Eike Jeske

Bereichsleiter Unternehmens­kommunikation und Marketing
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Die BG Kliniken richten eine neue “Stabsstelle Resilienz und Krisenmanagement“ ein. Damit stärkt der Klinikverbund seine organisatorische Widerstandsfähigkeit und entwickelt sein konzernweites Krisenmanagement strukturiert weiter. Ziel ist es, den medizinischen Versorgungsauftrag der gesetzlichen Unfallversicherung auch in besonderen Einsatzlagen zuverlässig aufrecht zu erhalten.

Die Leitung der Stabsstelle übernimmt Prof. Dr. Dr. Michael Kreinest, der weiterhin die Stabsstelle für Katastrophenmedizin der BG Klinik Ludwigshafen leitet. Seine Stellvertreterin wird Dr. Regina Wiedemann, außerdem zuständig für das Risikomanagement der BG Kliniken.

Die neue Stabsstelle soll die Resilienz der BG Kliniken systematisch erhöhen und ein strukturiertes Krisenmanagement an den Standorten weiterentwickeln. Kreinest: „Im Fokus unserer Arbeit steht ein konzernweit abgestimmtes Vorgehen, das regulatorische Anforderungen berücksichtigt, bestehende Strukturen einbindet und klare Verantwortlichkeiten schafft.“

Ausgangspunkt für die Einrichtung der Stabsstelle ist ein wachsender Handlungsbedarf in zahlreichen Rechts- und Anforderungsbereichen. Dazu zählen unter anderem das BSI-Gesetz, die NIS2-Richtlinie der Europäischen Union, die CER-Richtlinie zur Resilienz kritischer Einrichtungen sowie Vorgaben im Zusammenhang mit Cyber- und Informationssicherheit und branchenspezifischen Sicherheitsstandards für medizinische Versorgung. Hinzu kommen aktuelle Entwicklungen im Zivil- und Katastrophenschutz.

Prof. Dr. Paul A. Grützner, Geschäftsführer Medizin der BG Kliniken: „Mit der neuen Stabsstelle Resilienz und Krisenmanagement schaffen wir einen verbindlichen organisatorischen Rahmen, um unsere Krisenfähigkeit konzernweit weiterzuentwickeln. Entscheidend ist, dass wir regulatorische Anforderungen erfüllen und zugleich unsere praktische Handlungsfähigkeit in besonderen Einsatzlagen stärken.“