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24.08.2026Pressekontakt

Christian Malordy
Patientinnen und Patienten, die im BG Klinikum Bergmannstrost Halle unter Regionalanästhesie operiert werden, können sich künftig während ihrer OP mit einem Film ihrer Wahl entspannen und sich vom OP-Geschehen ablenken. Statt die für viele Menschen unangenehme OP-Situation erleben sie per Videobrille ein Unterhaltungsprogramm ihrer Wahl, das von Spielfilm und Tierdokumentation bis Sport oder klassisches Konzert reicht. Der Ton kommt über Kopfhörer, sodass die Patienten auch nur noch begrenzt hören, was im OP um sie herum passiert.
Dr. Nikolai Meise ist Oberarzt der Klinik für Anästhesiologie, Intensiv- und Notfallmedizin und hat die Einführung des innovativen Medien-Angebots im OP federführend begleitet. Er erläutert die Vorteile für die Patientinnen und Patienten: „Durch die Ablenkung werden Stress und Angst deutlich reduziert, das wiederum wirkt sich positiv auf Blutdruck, Puls und Atemfrequenz aus. Im besten Fall brauchen sehr aufgeregte Patienten dank der Videobrille kein Beruhigungsmittel mehr und können den Eingriff weitgehend angstfrei erleben.“
Die Programmauswahl ist groß, der Patient kann aus über 80 Filmen, Serien und Dokumentationen auswählen, sodass für jeden Geschmack und jede Altersgruppe etwas dabei ist. Das Programm startet bereits bei der OP-Vorbereitung und läuft während der gesamten Operation. Die Videobrille wird insbesondere bei Operationen zum Hüft- und Kniegelenksersatz sowie bei ambulanten Eingriffen der Handchirurgie zum Einsatz kommen. Aber auch bei Operationen an Hand, Arm und Schulter sowie an Ober- und Unterschenkel und Fuß, die im Bergmannstrost häufig unter Regionalanästhesie durchgeführt werden.
Foto:BG Klinikum Bergmannstrost Halle
Patient mit Videobrille während einer Bein-OP.
