Auditoren: BVZ am Bergmannstrost ist Zielbild für europäische Brandverletztenzentren

Im Rahmen einer Verifizierung wurde das Brandverletztenzentrum am BG Klinikum Bergmannstrost Halle von zwei Auditoren begutachtet.

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24.01.2024 BG Klinikum Bergmannstrost Halle

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Christian Malordy

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Bei einer Verifizierung wird – im Gegensatz zu einer Zertifizierung – nicht die Einhaltung bestimmter Anforderungen geprüft. Vielmehr geht es um die qualitative Bewertung des BVZ mit seinen Möglichkeiten und Voraussetzungen, auch im Vergleich mit anderen Einrichtungen dieser Art.

Die beiden Auditoren sprachen dem BVZ und dem Team der Station ein hohes Lob aus: Prof. Dr. Clemens Schiestl, Leitender Arzt des Zentrums für brandverletzte Kinder, Plastische und Rekonstruktive Chirurgie am Universitäts-Kinder-Spital in Zürich, und Christine Rosch, Pflegeexpertin auf ITS und BVZ am Universitätsspital in Zürich, lobten die "hervorragenden strukturellen und baulichen Voraussetzungen" und die "auf sehr hohem Level stattfindende Patientenversorgung".

Beeindruckt waren die Auditoren vom BVZ-Team: "Ein sehr erfahrenes Team mit geringer Fluktuation und einem sehr hohen Standard, das sehr gut mit den Patienten zusammenarbeitet." Die Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten wurden als sehr gut eingeschätzt und würden auch gut genutzt. Als deutschlandweit überdurchschnittlich bewerteten die Auditoren das Dokumentationssystem, durch das die Patienten-Dokumente nahezu papierlos an allen Arbeitsplätzen einsehbar sind. SOPs und Merkblätter, so die Auswertung weiter, seien in einem hervorragenden Zustand. Besonders hervorgehoben wurde, dass die Pflege eigene SOPs hat. 

An das Team gerichtet sagte Prof. Schiestl: "Seid Ihr Euch bewusst, wie gut Eure Voraussetzungen hier sind? Und wie sehr das verpflichtet? Ihr arbeitet auf einem Level, das andere nicht einfach so produzieren können.“ Das BVZ Halle könne als Vorbild für Burn Center und Burn Units in Europa dienen.

Der einzige Hinweis der Auditoren: In die Patientenbetreuung soll innerhalb den nächsten fünf Jahre auch ein Ernährungsberater einbezogen werden.