Stationäre Schmerzrehabilitation (SSR)
Die stationäre Schmerzrehabilitation – SSR – stellt eine umfassende und individualisierte Maßnahme unter Berücksichtigung des bio-psycho-sozialen Modells für chronisch schmerzkranke Versicherte der gesetzlichen Unfallversicherung dar.
Primäres Ziel der Maßnahme ist eine verbesserte Schmerzkontrolle, die Ermöglichung einer zeitnahen und dauerhaften beruflichen und sozialen Wiedereingliederung sowie eine selbstbestimmte Lebensführung zu erreichen. Die Maßnahme umfasst im Rahmen einer intensiven ärztlichen Betreuung neben den an der Schmerzsituation ausgerichteten evidenzbasierten medikamentösen und nichtmedikamentösen Therapien auch aktivierende, übende Verfahren sowie regelhafte psychologische Sitzungsinhalte zur Schmerz- und ggf. Traumaverarbeitung.
Integrative Bestandteile sind regelmäßige interdisziplinäre und interprofessionelle Teambesprechungen mit allen an der Therapie beteiligten und heilverfahrenssteuernden Fachabteilungen. Basis der Schmerzrehabilitation ist ein umfassendes Aufnahme- und Abschluss-Assessment und die darauf aufbauenden Empfehlungen für die weitere Behandlung und die Wiedereingliederung. Wie die Komplexe Stationäre Rehabilitation (KSR) und Tätigkeitsorientierte Rehabilitation (TOR) wird die stationäre Schmerzrehabilitation ausschließlich an den BG Kliniken in Zusammenarbeit mit dem zuständigen Rehabilitations-Management angeboten.
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