Coronavirus: Aktuelle Hinweise


Die BG Klinik Bad Reichenhall ist weiterhin geöffnet.
Aufgrund der aktuellen Pandemielage gilt ein Besuchsverbot in unserer Klinik.
In der Klinik werden umfangreiche Infektionsschutzmaßnahmen zur Sicherheit der Patient*innen umgesetzt.

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Wie können wir Ihnen helfen?

    Zentrum für Psycho­traumatologie

    Ihr Ansprechpartner

    Porträt von Rainer-Christian Weber

    Rainer-Christian Weber

    Leitender Arzt
    08651 601-132708651 601-1028E-Mail

    Hilfe, wenn die Seele die Arbeit niederlegt

    Unfälle und Gewalterfahrungen, zum Beispiel Überfälle, können über die körperlichen Auswirkungen hinaus starke psychische Belastungen mit sich bringen. Solche traumatisierenden Ereignisse können die Seele des Menschen so schwer belasten, dass er ohne Hilfe von außen kaum den Weg zurück in ein geregeltes Alltags- und Berufsleben findet. Lassen die Beschwerden nicht nach oder kommt es zu einer Verschlimmerung der Symptomatik, sprechen wir von einer „Posttraumatischen Belastungsstörung“ – kurz PTBS.

    Expertise auf breiter Basis

    Seit April 2010 verfügt die Klinik für Berufskrankheiten Bad Reichenhall als einzige im Bundesgebiet über ein Kompetenzzentrum für Psychotraumatologie nach Arbeitsunfällen. In dieser Abteilung arbeiten traumatologisch ausgebildete Spezialisten zusammen: Psychologen/Psychotherapeuten, Ärzte und Krankenschwestern mit der Zusatzqualifikation zum Traumafachberater, eine Gestaltungstherapeutin sowie Physiotherapeuten. Gemeinsam entwickeln sie individuelle integrative Therapiekonzepte für jeden einzelnen Patienten.

    Therapie mit Konzept

    Diese Konzepte zielen auf die Verhinderung einer Chronifizierung und fördern die Wiederaufnahme eines Erholungs- und Selbstheilungsprozesses, die berufliche Rehabilitation und soziale Re-Integration. Allen Therapiekonzepten liegt das Prinzip zu Grunde, die Betroffenen zunächst zu stabilisieren, sie anschließend dosiert mit dem traumatischen Ereignis zu konfrontieren, um letztendlich eine Integration des Erlebten in die Lebensbiografie des Patienten zu erreichen. 

    Dieses so genannte S3-Leitlinienverfahren ermöglicht den Traumatisierten eine persönliche Neuausrichtung und die Entwicklung von Zukunftsperspektiven für das Alltags- und Berufsleben. Um eine nachhaltige Wirkung der Therapie sicherzustellen, erhält der Patient Empfehlungen zur Nachsorgebehandlung, zum Beispiel in Form einer weiterführenden ambulanten Psychotherapie oder einer stationären Intervallbehandlung. 

    Von Natur aus heilsam

    Einen wichtigen Betrag zum Rehabilitationserfolg leistet die außergewöhnlich schöne Umgebung der Klinik, die zu vielfältigen Aktivitäten anregt. Gerade in der Psychotraumatologie unterstützt die Natur wie ein „zweiter Therapeut“.

    Sie wollen mehr erfahren? Hier können Sie sich unsere Infobroschüre herunterladen.

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    Aus unserem Ratgeber