Erfolgreiche Premiere: Trauma-Reha-Netzwerk-Treffen Tübingen

Rund 80 Teilnehmende kamen zur Veranstaltung der BG Klinik Tübingen und des Landesverbandes Südwest der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung e.V. (DGUV).

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30.03.2026

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Eva Schneider

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Das erste Trauma-Reha-Netzwerk-Treffen der BG Klinik Tübingen und des Landesverbandes Südwest der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung e.V. (DGUV) am Donnerstag, 26. März, war ein voller Erfolg. Über 80 Teilnehmende aus unterschiedlichen Kliniken, D-Arzt-Praxen, Therapieeinrichtungen, der Bundeswehr und dem Sozialministerium kamen zusammen, um sich zu aktuellen Herausforderungen und Schnittstellen in der Trauma-Rehabilitation auszutauschen.

Ziel der Veranstaltung war es, das Netzwerk zwischen den verschiedenen Versorgungsbereichen zu stärken und zentrale Themen gemeinsam, gezielt und bedarfsgerecht zu bearbeiten. So sollen künftig klare Kommunikationswege etabliert und passende Ansprechpartner identifiziert werden.

Die Begrüßung übernahmen die Prof. Dr. Tina Histing (Ärztliche Direktorin, BG Klinik Tübingen) sowie Olaf Ernst (Geschäftsstellenleiter Landesverband Südwest DGUV): „Wir freuen uns sehr über das große Interesse. Das zeigt die hohe Relevanz solcher Formate und wie wichtig der interdisziplinäre Austausch gerade in der Trauma-Rehabilitation ist.“

Im Anschluss beleuchteten Dr. Stefan Grundler (Chefarzt Klinik für Rehabilitation, BG Klinik Tübingen) und Oberstarzt Dr. Andreas Lison (Leiter Zentrum für Sportmedizin, Bundeswehr Warendorf) in ihren Vorträgen die Herausforderungen der Trauma-Rehabilitation aus unterschiedlichen Perspektiven.

Zentraler Aspekt war dabei die Resilienz im Gesundheitswesen. Diese umfasst unter anderem eine exzellente spezialisierte Traumaversorgung der Bundeswehrkrankenhäuser und der BG Kliniken sowie belastbare und funktionierende Kooperationen mit weiteren Akteuren. „Gerade in Anbetracht der aktuellen Szenarien der Landes- und Bündnisverteidigung ist es wichtig, sich noch intensiver mit Rehabilitationskonzepten zu beschäftigen, um verletzte Soldatinnen und Soldaten bestmöglich zurück ins Leben zu führen.“ sagt Dr. Andreas Lison und stellte in diesem Zusammenhang das Konzept der Fast-Track-Rehabilitation vor.

Als praxisnahes Beispiel präsentierten anschließend Oberarzt Dr. Tobias Hoheisel gemeinsam mit den Therapeutinnen Rut Wiedmann und Heide Schwieder und Orthopädietechniker Aykut Duranlar die erfolgreiche Umsetzung von Reha-Standards anhand eines Amputationspatienten an der BG Klinik Tübingen. Während der interdisziplinären Workshops am Nachmittag hatten die Teilnehmenden auch die Möglichkeit, die modernen stationären und ambulanten Therapieeinrichtungen der BG Klinik Tübingen zu besichtigen und Wege der Zusammenarbeit im Krisenfall zu diskutieren.

„Wir freuen uns bereits auf die Fortsetzung dieses Formats und darauf, den gemeinsamen Dialog weiter zu vertiefen, neue Impulse aufzunehmen und das Netzwerk in der Trauma-Rehabilitation nachhaltig zu stärken.“ resümiert Dr. Stefan Grundler abschließend und bedankte sich herzlich für den wertvollen Austausch und die engagierten Beiträge aller Teilnehmenden. 

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    Prof. Dr. med. Tina Histing, Ärztliche Direktorin der BG Klinik Tübingen.

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    Olaf Ernst, Geschäftsstellenleiter des Landesverbandes Südwest der DGUV.

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    Dr. med. Stefan Grundler, Chefarzt der Klinik für Rehabilitation der BG Klinik Tübingen.

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    Oberstarzt Dr. med. Andreas Lison, Leiter des Zentrums für Sportmedizin der Bundeswehr in Warendorf.

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    Dr. med. Tobias Hoheisel, Oberarzt Klinik für Rehabilitation, BG Klinik Tübingen.

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    Heide Schwieder, Therapeutin BG Klinik Tübingen.

     

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    Rut Wiedmann, Ergotherapeutin BG Klinik Tübingen.

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    Orthopädietechnik-Meister Aykut Duranlar, OrthotecLeicht.

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