Risikomanagement

­Risiko­management ist eine Management­methode, die das Ziel ver­folgt, systematisch unternehmens­bedrohende Fehler oder Risiken zu er­kennen, zu analysieren, zu ver­hindern oder ihre Folgen zu be­grenzen sowie die hierzu ergriffenen Maß­nahmen hin­sichtlich ihrer Wirksam­keit kontinuierlich zu be­werten.

Klinisches Risiko­management in Kranken­häusern und Reha­bilitations­kliniken umfasst die Gesamtheit der Strategien, Strukturen, Prozesse, Methoden, Instrumente und Aktivitäten in Prävention, Diagnostik, Therapie und Pflege, die die Mitarbeitenden aller Ebenen, Funktionen und Berufs­gruppen unter­stützen, Risiken bei der Patientenversorgung zu erkennen, zu analysieren, zu beurteilen und zu bewältigen, um damit die Sicherheit der Patienten, der an deren Versorgung Beteiligten und der Organisation zu erhöhen.

Aktionsbündnis Patientensicherheit, Handlungsempfehlung 2016

Klinische Risikomanagement in der BG Klinik Tübingen

Das klinische Risikomanagement ist ein fester Bestandteil des Qualitätsmanagements in der BG Klinik Tübingen.

Konkrete Anwendung findet es beispielsweise durch:

  • CIRS - Critical Incident Reporting System (Berichtssystem über kritische Vorkommnisse): Durch dieses Meldesystem werden Schwachstellen erkannt, bevor daraus Fehler entstehen, die Patienten gefährden können.
  • Regelmäßige Mitarbeiterschulungen: Denn nur geschultes, erfahrenes und qualifiziertes Personal kann Risikosituationen sofort erkennen, analysieren und auch verhindern.
  • Durchführung von Risikoaudits und Risikoanalysen zur Risikoidentifikation.

Für Patientensicherheit:

  • Das Patientenidentifikationsarmband zur Vermeidung von Verwechslungen.
  • Die WHO-OP Sicherheitscheckliste: Eine medizinische Versorgung kann nur erfolgreich sein, wenn der richtige Patient die für ihn richtige und optimale Behandlung erfährt.