
PD Dr. med.
Leonard Grünwald
Leitender Arzt der Sektion Endoprothetik, Senior Hauptoperateur
KontaktEndoprothesen (Kunstgelenke) helfen bei Verschleiß oder nach einem Unfall. In der Endoprothetik versorgen wir Patientinnen und Patienten, die ein künstliches Knie- oder Hüftgelenk benötigen, weil das eigene nicht mehr richtig funktioniert, schmerzt oder verschlissen ist.
Die BG Klinik Tübingen ist Teil der Qualitätsverträge Hüftendoprothetik der AOK Baden-Württemberg, um Ihnen die bestmögliche Versorgung und Behandlung auf höchstem Qualitätsniveau zu bieten.
Das Team der Sektion Endoprothetik der BG Klinik Tübingen bietet Patientinnen und Patienten mit Arthrose, in Kooperation mit der Abteilung für Sportmedizin am Universitätsklinikum Tübingen, eine individuell auf sie abgestimmte Therapie.
Die Arthrose (Gelenkverschleiß) von Hüft- und Kniegelenk kann ohne vorheriges Unfallereignis (primäre Arthrose) oder als Folge einer Verletzung oder eines Bruches (sekundäre bzw. posttraumatische Arthrose) entstehen. Die Arthrose des Hüftgelenkes ist sogar unter bestimmten Bedingungen durch die gesetzliche Unfallversicherung als Berufskrankheit anerkannt.

Quelle: BG Klinik Tübingen – Röntgenbilder einer Arthrose des Hüftgelenkes
und des Kniegelenkes
Wenn alle konservativen Therapiemöglichkeiten ausgeschöpft sind, ist der künstliche Gelenkersatz (Endoprothese) indiziert.
Das Team der Endoprothetik der BG Klinik Tübingen verfügt über ein breites Spektrum der konservativen und operativen Therapie und berät Sie gern.
Endoprothesen werden in der BG Klinik Tübingen muskelschonend (minimal invasiv) eingebracht und können in der Regel direkt nach der Operation vollbelastet werden. Erfahrene Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten begleiten bei den ersten Schritten mit dem neuen Gelenk.
Mit fast 1.000 pro Jahr erfolgreich versorgten Patientinnen und Patienten mit einer Hüft- oder Knieendoprothese besteht eine hohe Expertise.
Terminvereinbarung
Patientensekretariat Endoprothetik
Tel.: 07071 606-1838
E-Mail: endoprothetik[at]bgu-tuebingen.de

Quelle: BG Klinik Tübingen – Röntgenbilder einer Hüft-Totalendoprothese,
einer Schlittenprothese am Kniegelenk und einer Knietotalendoprothese
Bevor die Entscheidung zur operativen Versorgung mit einem künstlichen Gelenkersatz getroffen wird, sollten zuvor die konservativen Therapiemaßnahmen ausgeschöpft werden. Hier sind insbesondere nicht-medikamentöse Verfahren hervorzuheben, die im Sinne einer Lebensstilintervention nachhaltig die Beschwerden lindern und die Funktionsfähigkeit verbessern können.
Die Sportmedizinische Abteilung des Universitätsklinikums Tübingen hat sich in Forschung und Praxis auf diese Therapieangebote spezialisiert.
Hierzu gehören beispielsweise das 6-monatige AMPeLProgramm (Arthrose Management Programm ermöglicht Lebensstiländerung) und das 12-wöchige Tübinger Hüftkonzept (THüKo).
Darüber hinaus bietet die Abteilung Sportmedizin eine motorische Funktionsdiagnostik sowie klinische Gang- und Laufanalysen an.
Terminvereinbarung
Medizinische Klinik, Abteilung für Sportmedizin, Universitätsklinikum Tübingen

Quelle: Jochen Tack
In unserer Endoprothetik-Sprechstunde behandeln und beraten wir unsere Patientinnen und Patienten bei Gelenkverschleiß (Arthrose) an Hüfte und Knie oder Problemen mit bereits einliegenden Endoprothesen. Ziel ist, gemeinsam mit den Patientinnen und Patienten ein geeignetes Therapiekonzept zu finden. Dies kann, je nach Erkrankung, von konservativen Methoden, wie Bewegungsübungen, über den Einbau künstlicher Gelenke, bis hin zu komplexen Wechseloperationen in besonderen Fällen reichen.
Uns ist wichtig, dass Ihr Aufenthalt in unserer Sprechstunde so reibungslos wie möglich verläuft, eine umfassende Beratung möglich ist und keine unnötigen Wartezeiten entstehen. Im Folgenden finden Sie Informationen, wie auch Sie hierzu beitragen können.


