Pateintenbett

Unsere Geschichte: Eine Klinik in den Dünen

Am 21. Mai 1959 wurde unser Haus als „Unfall­nach­behandlungs­krankenhaus Hamburg“ in den Boberger Dünen eröffnet. Mit hellen, großzügigen und modern gestalteten Räumen eingebettet in weitläufige Außen­anlagen, wurde hier Europas modernste Unfall­klinik geschaffen.

Nicht nur die Operations­säle entsprachen neuesten medizinischen und technischen Standards, auch Ein­richtungen der Sport- und Ergotherapie oder das Schwimmbad waren Beispiele für zeit­gemäße und anspruchsvoll gestaltete Krankenhaus-Architektur.

Die Leucht­türme Bobergs

Drei Bereiche machten unser Haus zu etwas ganz Besonderem und tun dies immer noch: Die Hand-, Plastische- und Mikrochirurgie, die Schwer­brand­verletzten­station sowie unser Quer­schnitt­­gelähmten-Zentrum setzt bis heute sowohl medizinische als auch wissen­schaft­liche Maßstäbe. Das wichtigste und größte Bau­­vor­haben in den siebziger Jahren war das Quer­schnitt­­gelähmten-Zentrum. Es hatte Modell­­charakter weit über Hamburg hinaus, weil es konsequent an den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten ausgerichtet wurde.

Vom Unfall­nach­behandlungs- zum Akut­­kranken­haus

Einen enormen Schub in der Entwicklung brachte die „Zielplanung 2000“, ein Modernisierungs­­projekt, das von Mitte der achtziger Jahre bis zur Jahr­tausend­wende dauerte. Ein neu errichtetes Bettenhaus, moderne Untersuchungs-, Operations- und Pflege­räume und eine fast verdoppelte Fläche ermöglichte unserem Haus völlig neue Möglichkeiten in der Patienten­versorgung. Die Stationierung eines Notarzt­wagens und eines Hubschraubers auf dem Gelände unterstrich die gewachsene Bedeutung der Akut­medizin.

Neue Wege in der Rehabilitation

Nachdem zwei Jahr­zehnte lang die Akut­medizin im Vorder­grund stand, liegt nun unser Fokus im Reha-Bereich, um unsere Patientinnen und Patienten mit Hilfe einer umfassenden Therapie zurück in ein selbst­bestimmtes Leben zu begleiten. Mit dem Zentrum für Rehabilitations­medizin und dem Gebäude für die Berufs­genossen­schaftliche Stationäre Weiterbehandlung (BGSW) ist unser Klinikum das norddeutsche Kompetenz­­zentrum in der Rehabilitations­medizin.