Gesichts­traumatologie: Knochen­brüche im Kiefer- und Gesichtsbereich

Knochenbrüche im Gesichtsbereich sind in den meisten Fällen durch Unfälle bedingt und auch aufgrund eines veränderten Freizeitverhaltens mit zunehmender Nutzung von z. B. E-Bikes nicht selten.

In der Regel werden die Brüche nach Abschwellung innerhalb von 10 Tagen in Allgemeinnarkose operiert. Eine Ausnahme sind Unterkieferfrakturen, hier wird ist eine zeitnahe  Versorgung erforderlich. Die dabei verwendeten Titan-Miniplatten und -schrauben werden primär über den Mund der Patienten oder über unauffällige, kleinste Schnitte in natürlichen Hautfalten eingebracht und können später wieder entfernt werden.

Bei Störungen des Bisses ist oftmals die zusätzliche Verschlüsselung der Zahnreihen über eine Schienung von Ober- und Unterkiefer erforderlich, auch im Anschluss an den Krankenhausaufenthalt werden zur Ruhigstellung der Kiefer Gummizüge eingegliedert. 

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