Wie können wir Ihnen helfen?

    Becken-, Acetabulum- und Hüftchirurgie

    Das Team der Beckenchirurgie am BG Klinikum Hamburg behandelt Schwer- und Mehrfachverletze mit Problemstellungen am Becken. Darüber hinaus stehen die Mitarbeiter den Patienten auch bei degenerativ erworbenen oder angeborenen Erkrankungen im Bereich der Hüftgelenke und des Beckens zur Verfügung.

    Ihr Ansprechpartner

    PD Dr. med.

    Maximilian Hartel

    Stellv. Chefarzt, Schwerpunkt Hüft- und Beckenchirurgie
    040 7306-2438040 7306-2406E-Mail
    Termine

    Das BG Klinikum Hamburg bietet ein im Umgang mit Beckenbrüchen besonders erfahrenes Team. Auch wissenschaftlich beschäftigt sich das Ärzteteam seit Jahren intensiv mit der Erforschung dieser Verletzungen und deren anatomischen Grundlagen, sowie mit der ständigen weiteren Optimierung von Behandlungskonzepten.

    Der stellvertretende Chefarzt der Abteilung PD Dr. Maximilian Hartel verfügt über eine langjährige Erfahrung im Umgang mit Beckenfrakturen und bildet als Instruktor und Referent für internationale Beckenkurse seine Kollegen in diesem komplexen Feld aus. Er steht mit seiner Expertise standortübergreifend sowohl dem BG Klinikum Hamburg als auch dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf zur Verfügung.

    Beckenfrakturen und Beckenzerreißungen

    Ein Schwerpunkt der Beckenchirurgie stellt die Versorgung von Beckenfrakturen und Beckenzerreißungen dar. Oft sind diese eine Folge von schweren Stürzen oder Verkehrsunfällen. Beim älteren Patienten kann es aufgrund der abnehmenden Knochensubstanz (Osteoporose) bereits bei einfachen Stürzen zu Beckenbrüchen kommen. Mit rund 3-8% aller Frakturen zählen diese zu den seltenen Verletzungen und erfordern ein erfahrenes Team an Unfallchirurgen für die Erstversorgung. Sofern keine nichtoperative Behandlung in Frage kommt, kann insbesondere bei alterstraumatologischen Patienten eine schonend-minimalinvasive, computernavigierte Stabilisation erfolgen. Bei schweren Verletzungen kann eine aufwändige, mehrstündige Operation notwendig werden, sodass die Versorgung in einem großen, überregionalen Traumazentrum wie dem BG Klinikum Hamburg erfolgen muss. Ziel ist es, schwere bleibende Behinderungen abzuwenden. Eine umsichtige Entscheidungsfindung, richtige Einschätzung der Verletzung und Erfahrung im Umgang mit Verletzungen dieser Art sind wichtige Voraussetzungen, damit dies gelingen kann.

    Acetabulumfrakturen

    Acetabulumfrakturen gehören zu den besonders seltenen Frakturformen mit etwa 3 Fällen pro 100 000 Einwohner pro Jahr. Unverschobene, stabile Acetabulumfrakturen können einer konservativen Therapie (ohne OP) unterzogen werden, während instabile Formen je nach Verlauf der Bruchspalten gegebenenfalls einer minimalinvasiven (kleinste Hautschnitte), computernavigierten Verschraubung zugeführt werden können. Höhergradig verschobene Bruchformen werden regelhaft im Rahmen einer offenen operativen Therapie korrigiert und fixiert. Aufgrund der diffizilen Anatomie rund um das Becken gehören diese Eingriffe zu den anspruchsvollsten in der Unfallchirurgie. Aufgrund der Seltenheit dieser Verletzungsform sollten diese Frakturen grundsätzlich in einem großen Zentrum der Unfallversorgung, wie dem BG Klinikum Hamburg behandelt werden.

    Gelenkerhaltende und ersetzende Hüftchirurgie / Sehnen- und Muskelchirurgie

    Rund um das Hüftgelenk kann eine Vielzahl von angeborenen und traumatisch erworbenen Problemstellungen auftreten. Hierzu sind ein tiefgreifendes Verständnis der komplexen Anatomie, sowie eine langjährige Erfahrung in der konservativen und operativen Behandlung der Erkrankungen notwendig. Zu den Eingriffen, die das Team durchführt, zählen u.a. folgende Bereiche:

    • Gelenkerhaltende Hüftchirurgie bei
      • Minimalinvasiv/arthroskopisch assistiert bei Impingement, Knorpelschäden und Labrumläsionen
      • Chirurgische Hüftluxation bei ausgedehntem Korrekturbedarf
      • Sehnenchirurgie rund um das Hüftgelenk (z.B. Glutealinsuffizienz)
      • Ausrisss von Muskelsehnen am hinteren und vorderen Beckenaspekt
    • Gelenkersetzende Hüftchirurgie
      • Implantation künstlicher Hüftgelenke über den minimalinvasiven DAA Zugang
      • Gesamtes Spektrum der Revisionsendoprothetik

    Die Beckenchirurgie ist Teil der Abteilung Unfallchirurgie, Orthopädie und Sporttraumatologie.

    1. Ärztlicher Direktor/Chefarzt

    2. Prof. Dr. med.

      Karl-Heinz Frosch

      Ärztlicher Direktor/ Chefarzt

      Kontakt
    3. Ärztlicher Dienst

    4. PD Dr. med.

      Maximilian Hartel

      Stellv. Chefarzt, Schwerpunkt Hüft- und Beckenchirurgie

      Kontakt
    5. Dr. med.

      Philipp Inden

      Oberarzt

      Kontakt
    6. Dr. med.

      Christoph Dörner

      Oberarzt

      Kontakt
    7. Sekretariat

    8. Monika Ahlers

      Chefarztsekretärin

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