Coronavirus: Aktuelle Hinweise

Zum Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter ist der Besuch von stationären Patienten ab sofort leider nicht mehr gestattet. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Angehörige von stationären Patienten, die sich für einen längeren Zeitraum in der Klinik aufhalten, können bei Bedarf am Schalter der Ambulanz eine Tasche mit frischer Wäsche etc. abgeben. Bei der Abgabe sollten die Angehörigen folgende Informationen auf der Tasche vermerken: Vor- und Nachname des Patienten, Geburtsdatum, Station und bestenfalls die Zimmernummer. Die Tasche wird dann intern von unseren Mitarbeitern auf die Station weitergeleitet.

Wie können wir Ihnen helfen?

    Replantations­zentrum

    Wird bei einem Unfall eine Extremität oder Teile einer Extremität abgetrennt, lässt sich diese durch eine Replantation wieder annähen und funktionsfähig machen. Voraussetzung ist die richtige Erst­versorgung und ein schneller Transport in eine Spezialklinik mit Replantations­­zentrum.

    Ihr Ansprechpartner

    Univ.-Prof. Dr. med.

    Adrien Daigeler

    Direktor der Klinik für Hand-, Plastische, Rekonstruktive und Verbrennungs­chirurgie
    07071 606-103607071 606-1037E-Mail
    Termine

    Meist sind es einzelne Gliedmaßen wie Finger, Hand, Arm, Fuß oder Bein, die bei einem schweren Unfall abgetrennt werden. Dann ist schnelles Handeln gefragt, denn eine erfolgreiche Replantation ist nur in einem engen Zeitfenster möglich.

    Replantation: das abgetrennte Körperteil wieder annähen

    Patient und das abgetrennte Körperteil (Amputat) müssen sofort in die Klinik gebracht werden, je nach Entfernung zur Klinik auch per Hubschrauber. In der Notaufnahme wird der Patient sofort von unserem Team versorgt und für die Operation vorbereitet.

    Mit einer Replantation lässt sich das abgetrennte Körperteil wieder an der ursprünglichen Stelle mit dem Körper verbinden. Ein Finger wird also wieder an die Hand angenäht. Damit er anschließend gut durchblutet wird und beweglich ist (also richtig „funktioniert“), müssen auch Knochen, Sehnen, Nerven und Weichteile der Haut operativ wiederhergestellt und verbunden werden.

    Mithilfe eines Operations­mikroskops sowie weiterer hochmoderner Instrumente lassen sich auch feinste Strukturen wieder herstellen. Nerven, Arterien und Venen werden mit Fäden dünner als ein menschliches Haar genäht. 

    Eine Replantation ist eine hochkomplexe Operation, die Spezialisten erfordert und nur an wenigen Standorten in Baden-Württemberg durchgeführt werden kann. Die BG Klinik Tübingen mit ihrer Expertise in der Hand-, Plastischen und Unfall­chirurgie gehört dazu. In unserem Replantations­zentrum steht hierfür 24 Stunden am Tag ein mikro­chirurgisch versiertes Notfallteam bereit.

    Das Replantations­zentrum ist Teil unserer „Klinik für Hand-, Plastische, Rekonstruktive und Verbrennungschirurgie“.

    Unser Team

    1. Univ.-Prof. Dr. med.

      Adrien Daigeler

      Direktor der Klinik für Hand-, Plastische, Rekonstruktive und Verbrennungs­chirurgie

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