Rückenschule

Die Rückenschule ist ein ganzheitliches, aktives Rückenprogramm mit dem Ziel, die Rückengesundheit der Patientinnen und Patienten zu fördern und einer Chronifizierung von Rückenbeschwerden vorzubeugen.1 

Die Rückenschule unterstützt berufsgenossenschaftlich versicherte Patientinnen und Patienten, ein eigenverantwortliches, gesundheitsorientiertes und Risikofaktoren vermeidendes bzw. vermindertes Handeln zu entwickeln und selbstständig zur Anwendung zu bringen. Durch das Programm wird das individuelle Gesundheitspotential gefördert und trägt zur Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens und der Lebensqualität bei.

Über gezielte Bewegung und körperliche Aktivität soll eine bewusste Körperwahrnehmung und ein positiver Umgang mit dem eigenen Körper erreicht werden. Die positive Veränderung des Haltungs- und Bewegungsverhaltens (z. B. Bewegen schwerer Lasten) und das Erlernen von Entspannungstechniken zählt genauso zu den Inhalten, wie die ggf. notwendige ergonomische Gestaltung des Arbeits- und Privatumfeldes.

Ziele der Rückenschule sind die Stärkung physischer und psychosozialer Gesundheitsressourcen, die Verminderung der Risikofaktoren für Rückenschmerzen und die Förderung einer gesundheitsorientierten körperlichen Aktivität. Der Patient oder die Patientin soll eine Sensibilisierung für haltungs- und bewegungsfördende Maßnahmen entwickeln.

 

1 Quelle: Kempf, Die Neue Rückenschule 2. Auflage, 2014

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