Schmerz­medizin

Akute Schmerzen rasch lindern, chronische Schmerzen ganzheitlich behandeln. Die Schmerz­medizin der BG Klinik Tübingen bietet eine individuelle Akut­schmerz­therapie und inter­disziplinäre Behandlungs­konzepte für chronische Schmerzen.

Ihr Ansprechpartner

Prof. Dr. med.

Justus Benrath

Sektionsleiter Schmerzmedizin, Oberarzt Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie
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Schmerzen gezielt behandeln

Wir behandeln akute Schmerzen nach Verletzungen und Operationen sowie chronische Schmerzen. Bei akuten Beschwerden unterstützt unser Akut­schmerz­dienst die Genesung. Bei chronischen Schmerzen setzen wir auf eine ganz­heitliche Behandlung, die medizinische, therapeutische und psychologische Ansätze verbindet.

Unser oberstes Ziel ist es, Schmerzen zu lindern, die Lebens­qualität zu verbessern und die körperliche Belastbarkeit zu stärken. Wir unterstützen Patientinnen und Patienten mit allen geeigneten Mitteln dabei, ihre Selbsts­tändigkeit zurück­zu­gewinnen und möglichst vollständig in Alltag und Beruf zurück­zu­kehren.

Die Schmerz­medizin ist eine Sektion unserer „Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie".

Unser Team

  1. Prof. Dr. med.

    Justus Benrath

    Sektionsleiter Schmerzmedizin, Oberarzt Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie

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  2. Dr. med.

    Matthias Klein

    Funktionsoberarzt Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie

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  3. Dr. med.

    Petra Börner-Klimesch

    Funktionsoberärztin Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie

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  4. Dr. med. Dipl. Psych.

    Felix Bausenhart

    Oberarzt Rehabilitation

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  5. Dr. med.

    Anne Lichtenberger-Ruf

    Fachärztin für Anästhesiologie

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Akutschmerztherapie

Unser Akutschmerz­dienst behandelt akute Schmerzen nach Verletzungen und Operationen. Die Schmerz­medikamente werden nach einem festen Schema als Tabletten, Tropfen oder Infusion verabreicht. Das Behandlungs­team erfasst regelmäßig die individuelle Schmerz­intensität. Bei Bedarf werden neben dem festen Schema zusätzliche Schmerz­mittel­gaben eingesetzt.

Eine weitere Möglichkeit sind Schmerz­pumpen. Damit können Patientinnen und Patienten die Schmerz­mittelgabe innerhalb fest­gelegter Grenzen selbst steuern.

Schmerzkatheter bei Operationen

Bei Operationen an Schulter, Armen oder Beinen sowie nach Amputationen werden in aller Regel Schmerz­katheter angelegt. Vor Beginn der Operation wird unter Ultraschall­kontrolle ein dünner Katheter in die Nähe betroffener Nerven gelegt. Über diesen wird ein örtliches Betäubungs­mittel, ein sogenanntes Lokal­anästhetikum, kontinuierlich bereits vor, während und lange nach der eigentlichen Operation verabreicht. Es vermindert oder unterbricht vorübergehend die Weiter­leitung von Schmerz­reizen.

Welches Verfahren geeignet ist, entscheiden die behandelnden Ärztinnen und Ärzte gemeinsam mit den Patientinnen und Patienten. Der ärztliche Akut­schmerz­dienst überwacht täglich Dosierung, Behandlungs­dauer und Verträglichkeit der Schmerz­therapie.

Chronische Schmerzen ganzheitlich behandeln

Chronische Schmerzen können nach einem Unfall oder einer Verletzung die Beweglichkeit, die körperliche Leistungs­fähigkeit und die Lebens­qualität erheblich beeinträchtigen. Auch die Rück­kehr in den Alltag und in das Berufs­leben kann dadurch erschwert sein.

Die Schmerzmedizin der BG Klinik Tübingen setzt deshalb auf eine inter­disziplinäre Schmerz­rehabilitation. Dabei werden medizinische, therapeutische und psycho­logische Behandlungs­ansätze miteinander kombiniert und individuell auf die Beschwerden und persönlichen Ziele der Patientinnen und Patienten abgestimmt.

Ziel ist es, Schmerzen besser zu bewältigen, die Beweglich­keit zu verbessern und die Selbst­ständigkeit im Alltag zu fördern. Auch die schrittweise Rückkehr in das Berufs­leben ist ein wichtiges Behandlungs­ziel.
 

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Chronische Schmerzen lassen sich selten aus einer einzigen Perspektive heraus betrachten. Entscheidend ist deshalb, die interdisziplinäre Behandlung individuell auf die Bedürfnisse und Ziele unserer Patientinnen und Patienten abzustimmen.
Prof. Dr. med. Justus Benrath

Sektionsleiter Schmerzmedizin

Interdisziplinär und individuell

Chronische Schmerzen wirken sich auf unter­schiedliche Lebens­bereiche aus. Deshalb arbeiten in der Schmerzr­ehabilitation verschiedene Berufs­gruppen eng zusammen. Dazu gehören speziell ausgebildete Schmerz­medizinerinnen und Schmerz­mediziner, Rehabilitations­medizinerinnen und Rehabilitations­mediziner, Pflege­fach­kräfte mit schmerz­medizinischer Zusatz­qualifikation, sogenannte „Pain Nurses“, Physiotherapie, Ergotherapie, Sport- und Bewegungs­therapie sowie psychologische Fachkräfte.

Je nach individuellem Bedarf werden weitere Berufs­gruppen hinzu­gezogen und zusätzliche therapeutische Maßnahmen ergänzt. Auf dieser Grund­lage entsteht ein persönlicher Behandlungs­plan. Er berücksichtigt die Beschwerden, die körperliche Belastbarkeit und die Rehabilitations­ziele.

Ergänzende Behandlungsansätze

Phytotherapie
Die Phytotherapie nutzt ausgewählte pflanzliche Arzneimittel zur Unterstützung der Behandlung. Die Auswahl erfolgt individuell und unter Berück­sichtigung bestehender Erkrankungen sowie weiterer eingenommener Medikamente.

Regulationsmedizin
Die Regulationsmedizin ergänzt die Behandlung dort, wo Beschwerden den Alltag und die Lebens­qualität beeinträchtigen. Sie berücksichtigt das individuelle Zusammenspiel von Körper, Bewegung, Schlaf, Stress und seelischem Wohlbefinden.

Ambulante und stationäre Behandlung

Die schmerzmedizinische Behandlung an der BG Klinik Tübingen kann ambulant oder stationär erfolgen. Welche Behandlungs­form infrage kommt, richtet sich nach den Beschwerden, der persönlichen Situation und dem individuellen Behandlungs­bedarf.

Das Angebot richtet sich an berufs­genossenschaftlich Versicherte, Privat­patientinnen und Privat­patienten sowie Selbst­zahlerinnen und Selbst­zahler.

Gemeinsam zurück in Alltag und Beruf

Ziel der Schmerz­rehabilitation ist es, die körperliche Belast­barkeit zu steigern, die Beweglich­keit zu verbessern und und die Selbst­ständigkeit im Alltag zu stärken. Patientinnen und Patienten lernen, mit Schmerzen besser umzugehen und Belastungs­grenzen einzuschätzen. Zudem unterstützen wir sie dabei, ihre Arbeits­fähigkeit zu verbessern, berufliche An­forderungen wieder zu bewältigen und die Rückkehr in das Berufs­leben vorzubereiten.

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