Verbrennungs­behandlung und -chirurgie

In der Abteilung für Plastische, Hand- und Rekonstruktive Mikrochirurgie werden akute Verbrennungsverletzungen behandelt sowie die Wiederherstellung und Narbentherapie bei Verbrennungsfolgen (z. B. einschränkende Narbenstränge, Schwimmhautbildungen der Zwischenfingerfalten) vorgenommen.
Unser Ärzteteam verfügt über langjährige Erfahrung in verschiedenen deutschen Brandverletztenzentren. Für Narben- und Ergotherapie stehen unsere spezialisierten Handtherapeuten zur Verfügung.

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Verbrennungen sind schmerzhafte und ernstzunehmende Verletzungen, insbesondere wenn sie im Gesicht oder an mechanisch beanspruchten Regionen wie Händen und Füßen vorkommen.

Akute Verbrennungsbehandlung

Um ein optimales funktionelles und kosmetisches Ergebnis zu erreichen, benötigen sie eine fachgerechte Behandlung einschließlich intensiver Wundpflege und ggf. notwendiger Operationen. In unserer Abteilung werden lokale Verbrennungen durch intensivierte Wundtherapie und modernste Operations- und Hautverpflanzungstechniken behandelt – solange diese aufgrund einer einsetzenden oder drohenden Verbrennungskrankheit keiner intensivmedizinischen Überwachung und Therapie in einem spezialisierten Zentrum bedürfen. Zum Einsatz kommen hierbei neben minimalinvasiven Verfahren wie der Hydrochirurgie und dem enzymatischen Debridement auch moderne Wundauflagen.

Behandlung von Verbrennungsfolgen – „Verbrennungsnarben“

Verbrennungen führen oftmals auch nach vollständiger Abheilung zu erheblichen Problemen durch Narbenbildung – vom auffälligen, kosmetisch störenden Erscheinungsbild bis hin zu eingezogenen Arealen mit Niveauunterschieden. Einige Narben führen zu erheblichen Bewegungs- und Funktionseinschränkungen, die – wenn sie über eine längere Zeit bestehen – zu irreparable Gelenkschäden führen können.

Um bleibende Funktionseinschränkungen oder gar Fehlwachstum bei Kindern zu vermeiden, sollten Verbrennungsnarben regelmäßig nachkontrolliert und im Bedarfsfall frühzeitig korrigiert werden.

Hierzu bieten wir das gesamte Spektrum der Plastischen Chirurgie:

  • einfache Narbenkorrekturen (inklusive Nadelrollertherapie und Unterspritzungen)
  • lokale Lappenplastiken
  • Hauttransplantationen
  • Aufdehnung gesunder Haut durch Gewebeexpander
  • komplexe mikrochirurgische Gewebeübertragungen
  • Techniken der Eigenfetttransplantation aus körpereigenem Fettgewebe (um die Narbenqualität zu verbessern und Niveauunterschiede auszugleichen)

Wir beraten Sie ebenfalls zum Verhalten gegenüber Sonnenexposition und zu Möglichkeiten, der nicht-operativen Narbentherapie (Narbenpflegeprodukte, Kompression, etc.).

Egal, ob Sie sich die Verbrennung im privaten Umfeld oder im Rahmen Ihrer beruflichen Tätigkeit zugezogen haben (sogenanntes berufsgenossenschaftliches Heilverfahren/DAV, VAV oder SAV), durch eine heiße Flamme oder heißes Wasser:

Wir untersuchen und beraten Sie gerne!

 

  1. Chefarzt

  2. Portrait Prof. Dr. med. Christoph Hirche

    Prof. Dr. med.

    Christoph Hirche

    Chefarzt Plastische, Hand- und Rekonstruktive Mikrochirurgie; Hand-Trauma-Center

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  3. Ärztlicher Dienst

  4. Dr. Benjamin Ziegler

    Dr. med.

    Benjamin Ziegler

    Leitender Oberarzt

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  5. Porträt Albrecht Heine-Geldern

    Dr. med. univ.

    Albrecht Heine-Geldern

    Geschäftsführender Oberarzt

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  6. Porträt Felix Steinhauer

    Dr. med. univ.

    Felix Steinhauer

    Oberarzt

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  7. Sekretariat

  8. Porträt Sara Ariah

    Sara Ariah

    Chefarztsekretariat

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  9. Pflege und Funktionsdienst

  10. Porträt Sabrina Orlić-Greß

    Sabrina Orlić-Greß

    Abteilungsleiterin Pflege - Station A5, B3, B6, E5, E6

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  11. Therapie

  12. Porträt Pascal Gnoyke

    Pascal Gnoyke

    Teamleiter Therapiebereich Reha

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Info für Versicherte im BG Heilverfahren

Für Versicherte im berufsgenossenschaftlichen Heilverfahren bieten wir spezielle Termine zusammen mit dem zuständigen Reha-Manager der berufsgenossenschaftlichen Versicherung an. Dies betrifft selbstverständlich auch Patienten bei laufendem, komplikationsbehaftetem Heilverfahren mit den SAV Ziffern 11.2 (S) und 11.3 (S) bei Defektheilung des Weichteilmantels mit instabiler Narbenbildung, Funktionsbehinderungen oder gestörter Ästhetik und Notwendigkeit ausgedehnter und aufwändiger Revisionseingriffe.

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